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Sanne
Ich war shoppen, in einem großen Kaufhaus… hab mir mal wieder etwas gönnen wollen, und zum Genießen hatte ich meine Liebeskugeln dabei. Das Geklacker macht einen ziemlich wuschig, und ich hatte zu der Zeit schon Einiges gefunden… eine neue Bluse, einen Rock, einen Bikini… und bin dann noch mal in die Dessous-Abteilung gestrunzelt, “nur mal schauen” – ich mag Dessous lieber als Schuhe.
Als ich da dann so schaute, fiel mir eine Frau auf… um Einiges älter als ich, Anfang, Mitte vierzig vielleicht, aber irgendwie… je ne sais quoi. Manchmal sieht man jemanden, der klar in einem Alter ist, das einen normalerweise weitergehen lässt, der/die aber irgendwie etwas hat, was eine immer wieder schauen lässt?
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Little Alice
Marie saß erwartungsvoll auf ihrem Bett. In wenigen Stunden sollte ihr Geburtstag vorbei sein. Alles in allem war der Tag wunderschön. Viele Menschen hatten an sie gedacht und sich per SMS, Mail oder auch mit einem netten Anruf gemeldet. Die einzige, von der Marie noch gar nichts gehört hatte, war ihre beste Freundin Christina. Von ihr hatte sie ein Päckchen bekommen, mit der Bitte, es erst zu öffnen wenn sie am Abend telefonieren würden. In wenigen Minuten sollte es soweit sein, dann war es Zeit für den abendlichen Anruf, der Anruf, der für beide den Tag abschloss und beiden die Möglichkeit gab, noch mal den Tag Revue passieren zu lassen, gemeinsam zu lachen und dann fast noch mit dem Telefon am Ohr einzuschlafen. Es war schon eine außergewöhnliche Freundschaft… manchmal wünschte sich Marie, das Tina ein Mann wäre, denn ihre Phantasien waren so wunderschön, das sie sich wünschte diese mit ihr auszuleben. Aber … sie stand nicht auf Frauen, sie wollte einen Mann… der sie genauso wie Tina verwöhnen, mit dem sie lachen und weinen und vor allem Sex haben konnte, der sie einfach nur dazu bringt sich bedingungslos fallen zu lassen. Marie seufzte…
Endlich klingelte das Telefon… Schnell drückte Marie den grünen Hörer und meldete sich. Tina gratulierte ihr zuerst, dann fragte sie, wie der Tag so war, erzählte in aller Seelenruhe von ihrem Tag und scherzte über das Wetter, das so wechselhaft war wie im April, obwohl es schon November war. Marie konnte sich nur schwer beherrschen, ihre Freundin nicht zu unterbrechen, denn die Neugierde wurde immer größer. Gerade als sie nach dem Inhalt den Päckchens fragen wollte, fing das in ihren Händen an zu vibrieren. Erschrocken liess sie es fallen. Tina lachte am anderen Ende der Leitung und forderte sie auf, es auszupacken. Ungeduldig riss Marie das Papier ab, suchte verzweifelt nach einer Schere, um das Klebeband aufzubekommen. Als sie dachte, das es nun endlich auf war hielt sie ein weiteres Päckchen in den Händen. Liebevoll hatte Tina es mit einem Schleifchen versehen und in einem wunderschönen Geschenkpapier eingeschlagen. Marie packte nun vorsichtiger aus, die Neugierde war unmessbar hoch und doch nahm sie sich die Zeit. Tina lachte, sie kannte ihre Freundin zu gut, sie wusste dass dieses Papier nicht zerfetzt auf dem Boden laden würde. Gerade als Marie den letzten Tesastreifen löste, fing das Päckchen wieder an zu vibrieren… ihr Handy klingelte in der Nachttischschublade… wer rief denn um diese Zeit an? Egal, das Päckchen war wichtiger und die Zeit mit Tina kostbar. Wieder kicherte Tina. (mehr…)
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Little Alice
Emma hat Urlaub, es ist ein schöner warmer Sommertag und sie schlendert in einem luftigen Sommerkleid durch die Altstadt. Max muss leider noch arbeiten und so nutzt sie die Zeit um in aller Ruhe nach neuen Dessous zu schauen, Schuhe zu kaufen und um bei ihrem Lieblingsitaliener einen Eiskakao zu trinken. Emma genießt die bewundernden Blicke der Männer, die an ihr vorbei gehen, und denkt mit einem Lächeln an Max. Wie eifersüchtig der jetzt wieder wäre. Schmunzelnd bezahlt sie, nimmt die zahlreichen Tüten und macht sich auf den Weg zu ihrer kleinen Wohnung hoch über den Dächern der Stadt.
Dort angekommen öffnet Emma alle Fenster und genießt den warmen Sommerwind, der durch die Wohnung zieht. Sie geht ins Bad, dreht das Wasser der Dusche auf, und mit einem Handgriff zieht sie das Kleid über den Kopf. Ein prüfender Blick in den Spiegel, ein Zwinkern und auch der zarte Spitzenstring folgt dem Kleid zum Boden. Emma öffnet die Duschkabine und stellt sich unter das lauwarme, laufende Wasser. Sie wäscht die langen blonden Haare, spürt immer das lauwarme Wasser auf ihrer Haut. Langsam seift sich Emma ein, ihre Hände wandern über ihren schlanken, drahtigen Körper, liebkosend fast verteilt sie das duftende Duschgel. Emma hält einen Moment inne. Ein kurzer Blick auf die Uhr und ihre Hände wandern zurück zu ihren Brüsten – sie spielt langsam an den Brustwarzen, knetet ihre kleinen festen Brüste und wandert mit einer Hand hinunter zu ihren Schamlippen. Langsam streichelt sie darüber, liebkost ihren erhitzen, nassen Körper. Sie hat die Augen geschlossen und fühlt sich durch das Klingeln des Telefons beinahe schon ertappt. Schnell dreht Emma den Wasserhahn zu, wickelt sich in ein Handtuch und geht zum Telefon. (mehr…)
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Sanne
So, hier mal eine Geschichte, die neu ist – auch wenn sie leider viel zu langsam fortschritt, um derjenigen gerecht zu werden, für die sie begonnen wurde. SO wird der Druck, sie fertig zu schreiben, vielleicht das nötige Quentchen höher.
Nikki, this one´s for you!
Weekend in Chains, Teil I
Sie stand vor dem Spiegel und überprüfte ihr Outfit… ein letztes Mal zog sie die Nähte ihrer Strümpfe gerade, überprüfte ihre Stiefeletten im Spiegel, bevor sie das bunte Halstuch umlegte und den leichten Sommermantel anzog. Herb sah sie aus, ein wenig streng, der Knoten in ihrem Haar unterstützte den Eindruck noch. Sie war zufrieden, dann brach auf in Richtung Bahnhof, denn für heute hatte sie sich angekündigt: ihre süße Maus, die Kleine, die sie vor einiger Zeit im Internet-Forum kennen gelernt hatte.
Nadines (so hieß die Kleine) Offenheit, ihre Neugier, hatten sie vom ersten Moment an verzaubert, und sie hatte sich tatsächlich ein Stück weit in diese Wissbegier verliebt, und in die süße Stupsnase, die ihre Bilder zeigten. Sie hatten sich unterhalten, über Liebe, Sex, und waren dabei irgendwann bei Themen wie Soft-BDSM und Kontrollaufgabe gelandet. Neugierig, wie die Kleine nun einmal war, hatte sie immer wieder nachgefragt, bis Petra endlich zustimmte, sie für ein Wochenende einzuladen – ihre Eltern würden sicher keine Zustimmung dazu geben…
Petra wusste nicht, wie, aber sie hatte es tatsächlich geschafft – sie hatte nicht gesagt, wie viel älter sie mit ihren 33 Jahren war, doch so oder so, sie hatte die Erlaubnis erhalten, und heute, Freitag, abend würde sie auftauchen…
Sie fuhr mit ihrem kleinen Roadster offen zum Bahnhof, in ihrer Tasche das erste Accessoire, das ihr Wochenende begleiten würde – ein Halsband der O , das sie Nadine anlegen würde. Sie hatte Glück und fand einen Parkplatz direkt vor dem Bahnhof. Schell lief sie zum Bahnsteig, doch sie hatte Glück – auf die Bahn war doch Verlass, der Zug aus Leipzig hatte 30 Minuten Verspätung… so konnte sie sich noch einen Cappucino und eine Zigarette gönnen, und sich noch ein wenig für ihren Übermut schelten… doch innerlich fiberte sie der Begegnung entgegen, freute sich unendlich darauf, diesem süßen Fratz zu zeigen, was „sich fallen lassen“ an Schönem für sie bereit halten mochte…
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Sanne
Hier nun der zweite Teil der “Reise zu mir”… ich hoffe, er gefällt Euch!
Der Morgen danach… obwohl ich sehr ausgeschlafen war, lief ich doch den Morgen über wie im Tran dahin. Wir besuchten den Reichstag, damals noch eine riesige Baustelle, und das Haus am Checkpoint Charlie – die mußte ich mir auf einer späteren Reise noch einmal ansehen, da ich auf dieser aber auch GAR NICHTS davon sah… Ständig kreisten meine Gedanken um mein Erlebnis von gestern nacht, ich fragte mich, ob ich nun eine Lesbe sei, ob man es mir ansehe, was falsch sei mit mir – bis ich schließlich zu der Einsicht gelangte, dass nichts mit mir nicht stimmte – es hatte mir gefallen, und damit war es gut. Ich brauchte mir ja nicht auf die Stirn tätowieren zu lassen, dass ich von Mädchen erregt werden konnte…
Ich beschloss, dass ich das, was gestern abend begonnen hatte, wieder erleben wollte – und diesmal vollständig, nicht nur als Anmache. Tina würde bezahlen für die Erlebnisse dieses Tages, für meine wilden Gedanken. Am Abend gähnte ich wiederum bereits beim Abendbrot theatralisch vor mich hin und nahm Sprüche von Lehrern und Mitschülern lächelnd entgegen. Keinem war entgangen, dass ich den Tag wie im Tran verbracht hatte, und niemand wunderte sich daher, dass ich wiederum bereits gegen 21:00 Uhr in Richtung meines Zeltes verschwand… ich hatte einen Plan! (mehr…)
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