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Die Bucht von El Hierra

von Sanne

Ξ April 27th, 2007 | → 6 Kommentare | ∇ Erträumtes, Sanne, Stories |

Da mir das Zuspiel vom Zaubermäuschen und Alex sehr gefallen hat – Ich liebe es, das gleiche Ding aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten -, probiere ich jetzt einfach mal das Gleiche und spiele der Zora ein Stöckchen zu. Hab mich ja lange genug gedrückt hier und Euch mit “kaltem Kaffee” abgespeist.

Na, Zora, wie sieht´s aus, hast Du Mut, das Stöckchen aufzunehmen? :-*

Die Bucht von El Hierra

Ein lang vermisster, lang verdienter Urlaub. Endlich mal wieder Mief und schlechtes Wetter vergessen, und ab auf die Kanaren – zwei Wochen Ausspannen hab ich mir gegönnt. Von Teneriffa aus mit dem kleinen Flieger weiter nach El Hierra, der kleinsten und urtümlichsten Insel der Kanaren – kein Massentourismus, keine Ballerdiscos, nur Natur und Entspannung.

Um beweglich zu bleiben, leihe ich mir in Valverde einen kleinen Jeep und suche mir eine Unterkunft in La Restinga an der Südspitze der Insel – ein kleines Appartment nur für mich allein.

Nachdem ich mich eingerichtet habe, bummele ich ein wenig durch den Ort und nehme an einer Bar einen kleinen Drink zu mir, bevor ich mir zu meinem Autochen auch noch ein Fahrrad leihe – ein fast neues Mountainbike, mit dem ich hier im Biosphären-Reservat deutlich beweglicher bin, und nicht Gefahr laufe, von einem der hiesigen Ranger mangels Bäumen an der Heckstoßstange meines Jeepchens erhängt zu werden. Außerdem ist es sowohl für meinen Körper als auch für die Natur viel besser, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen – und: man erreicht damit auch einige der abseitiger gelegenen, versteckten Kiesstrände, die hier als Badegelegenheit einladen…

Gleich am zweiten Tag greife ich mir Decke, Creme, Buch, Wasser, Handtuch und was frau sonst noch so braucht, und mache mich mit dem Rad auf den Weg zu einer kleinen, mir schon bekannten Badestelle, die zwischen dem Touri-Badestrand am Hafen und dem Lido der Einheimischen, dem Tarocon, liegt. Heute will ich meine Ruhe, allein sein mit der Brandung und dem Meer… (mehr…)

 

Die Fahrt – the other side

von Alex

Ξ April 20th, 2007 | → 4 Kommentare | ∇ Alex, Erdachtes, Erträumtes, Stories |

Da Chris ja kneift, auf das ihm zugeworfene Stöckchen zu antworten, muß ich das wohl übernehmen. Ich hoffe, das ist ok, Zaubermaus!?

Die Fahrt – the other side

Freitag mittag- endlich Feierabend, endlich Wochenende, endlich das heiß ersehnte Verwöhnwochenende mit Schnuff. Ich roller meine Tasche zum Bahnhof und springe in den ICE. Ziemlich voll, doch ich finde einen Platz und richte mich für die Stunde halbwegs wohnlich ein, und schon schweifen meine Gedanken zu ihr-

Sie hat Geburtstag morgen, und ich hab ihr ein Luxus-Wochenende in einem Hotel an der Ostseeküste geschenkt- na ja, nicht nur ihr, auch ein Stück weit mir.

Heute morgen extra das Hemd angezogen, das sie so mag, und nun- endlich rollen die Räder, und jedes Wackeln des Zuges bringt mich ein Stück näher zu ihr. Allein das Denken an sie lässt wohlige Wärme in mir entstehen, ein zartes Prickeln, das durch meinen ganzen Körper wandert – Vorfreude ist doch etwas Schönes!

Dann endlich: “Sehr geehrte Fahrgäste, in wenigen Minuten erreichen wir Bremen Hauptbahnhof. Wir hoffen, Sie hatten eine gute Fahrt und-” Den Rest hör ich schon gar nicht mehr, weil ich meine Tasche greife und zum Ausgang strebe. Durch die Scheibe betrachte ich den langsam vorbeirollenden Bahnsteig – Schnuff kann sich so HERRLICH verstecken, und ich bereite schon einmal die übliche SMS vor: “ICH wär dann da, und Du?”. Aber da seh ich sie stehen, und bin glücklich. Ich winke, sie winkt zurück, und nach wenigen weiteren Metern kommt der Zuge endgültig zum Stehen. ZISCH öffnen sich die Türen. (mehr…)

 

StraBa

von Sanne

Ξ April 18th, 2007 | → 3 Kommentare | ∇ Erlebtes, Sanne |

So, da Ihr augenscheinlich ohne mich weitermacht (hört BLOSS nicht damit auf!), verwurschte ich jetzt erst mal eine weitere, ältere Story von mir… ich komm auch bald dazu, neue zu schreiben, ich versprech´s!

Straßenbahn und Rush-Hour

Es war Juni, und ein heißer noch dazu. 28 bis 30 Grad sind im Urlaub ja ganz schön, aber da waren wir nicht. Tina und ich hatten gemeinsam Schulsport gehabt, in der 9. und 10. Stunde, Handball. Die Halle war fürchterlich gewesen, stickig, heiß und stinkig. Immerhin, wir hatten geduscht, und das ausgiebig. Als wir gerade dabei waren, uns anzuziehen, alberten wir herum, bewarfen uns mit unseren verschwitzten Sportklamotten, spritzten uns mit kaltem Wasser naß… was Fünfzehnjährige halt tun, wenn sie die Schule für diesen Tag hinter sich haben, das Wetter toll ist und sie sich lieben. Als der Lehrer das dritte Mal klopfte und uns durch die geschlossene Tür ermahnte, endlich fertig zu werden, er wolle auch nach hause, zogen die letzten vier verbliebenen Mädels sich denn auch langsam an. Tina warf mir von der anderen Seite einen aufmerksamkeitsheischenden Blick zu, zwinkerte und packte demonstrativ ihren Slip in ihre Sporttasche. Na warte, Du Biest, dachte ich, und tat es ihr nach. Das Gefühl, etwas Verbotenes, zumindest aber ungewöhnliches zu tun, durchrieselte mich leise. Es sollte noch heißer werden heute. Fertig angezogen trug ich denn auch ein rotes, bauchfreies Hängerchen, das fast die Unterkante meiner vollen Brüste sehen ließ, und einen Minirock sowie Sandalen – in Anbetracht des Wetters durchaus genug, wie ich mir beruhigend sagte. (mehr…)

 

Unter Palmen

von rote Zora

Ξ April 16th, 2007 | → 7 Kommentare | ∇ Erdachtes, Erträumtes, Rote Zora, Stories |

Sonne, ein ungewöhnlich schwarzer Lavastrand, Palmen, die Wärme- all das verleitet zum Träumen.

Das dachte ich schon, als der Flieger sich noch im Landeanflug über Teneriffa befand. Der ruhende Vulkan, der Teide, thront majestätisch über der Insel, der Gipfel weiß von Schnee.

All das kannte ich zwar schon von meinem ersten Urlaub auf “meiner” Insel, aber es faszinierte mich aufs Neue.

Endlich im Urlaubsort angekommen, Koffer ausgepackt und ab an den Strand!
Dort saß ich nun auf einem Mäuerchen und blickte über eine kleine Bucht, dahinter das schier unendliche Meer. (mehr…)

 

Frauendenke

von Alex

Ξ April 14th, 2007 | → 1 Kommentar | ∇ Alex, Erlachtes |

Hat mir heute jemand geschickt – so können, glaub ich, nur Frauen denken…

Ich fahre mit dem Bus nach Hause. Der Bus ist etwas voll, und ich komme nicht an den Stempelautomat heran, deshalb möchte eine Frau vor mir bitten, dies für mich zu tun. Aber wie spreche ich sie am besten an, mit du oder Sie?
An der vorletzten Haltestelle ist sie nicht ausgestiegen, also fährt sie mit bis zur letzten Haltestelle. Ich schaue sie mir genauer an. Sie hat eine Flasche Wein dabei, also fährt sie zu einem Mann. Die Weinflasche ist nicht gerade die billigste, also muss es ein hübscher Mann sein. Bei uns im Dorf gibt es nur zwei hübsche Männer – mein Mann und mein Liebhaber. Zu meinem Liebhaber kann sie nicht fahren, da ich selbst dorthin unterwegs bin. Also fährt sie zu meinem Mann. Mein Mann hat zwei Liebhaberinnen – Katrin und Andrea. Katrin ist doch gerade Urlaub…
Ich: Andrea, kannst du bitte die Karte für mich stempeln?
Andrea: Kennen wir uns?????? – - – - – - – - – - – - – - -

 

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