Die Fahrt – the other side
von AlexΞ April 20th, 2007 | → 4 Kommentare | ∇ Alex, Erdachtes, Erträumtes, Stories |
Da Chris ja kneift, auf das ihm zugeworfene Stöckchen zu antworten, muß ich das wohl übernehmen. Ich hoffe, das ist ok, Zaubermaus!?
Die Fahrt – the other side
Freitag mittag- endlich Feierabend, endlich Wochenende, endlich das heiß ersehnte Verwöhnwochenende mit Schnuff. Ich roller meine Tasche zum Bahnhof und springe in den ICE. Ziemlich voll, doch ich finde einen Platz und richte mich für die Stunde halbwegs wohnlich ein, und schon schweifen meine Gedanken zu ihr-
Sie hat Geburtstag morgen, und ich hab ihr ein Luxus-Wochenende in einem Hotel an der Ostseeküste geschenkt- na ja, nicht nur ihr, auch ein Stück weit mir.
Heute morgen extra das Hemd angezogen, das sie so mag, und nun- endlich rollen die Räder, und jedes Wackeln des Zuges bringt mich ein Stück näher zu ihr. Allein das Denken an sie lässt wohlige Wärme in mir entstehen, ein zartes Prickeln, das durch meinen ganzen Körper wandert – Vorfreude ist doch etwas Schönes!
Dann endlich: “Sehr geehrte Fahrgäste, in wenigen Minuten erreichen wir Bremen Hauptbahnhof. Wir hoffen, Sie hatten eine gute Fahrt und-” Den Rest hör ich schon gar nicht mehr, weil ich meine Tasche greife und zum Ausgang strebe. Durch die Scheibe betrachte ich den langsam vorbeirollenden Bahnsteig – Schnuff kann sich so HERRLICH verstecken, und ich bereite schon einmal die übliche SMS vor: “ICH wär dann da, und Du?”. Aber da seh ich sie stehen, und bin glücklich. Ich winke, sie winkt zurück, und nach wenigen weiteren Metern kommt der Zuge endgültig zum Stehen. ZISCH öffnen sich die Türen.
Aussteigen, den Ausstiegsbereich freigeben und SCHNELL die Tasche abstellen, einen Fuß halt suchend etwas zurückstellen – Stimmt, BAUTZ hängt mein Schnuff an meinem Hals, lege ich die Arme um sie und versinke in einem laaaangen, zärtlichen Kuss, nehme ihr Aroma in mich auf, ihre Berührung, ihre Wärme – GLÜCKLICH! Ist eigentlich außer uns beiden noch jemand auf dem Bahnsteig? Völlig egal- zumindest für die nächsten Minuten.
Nachdem wir uns tatsächlich voneinander losreißen können, geht es Hand in Hand in Richtung Auto- erst noch schnell zu ihr nachhause, ihre Sachen holen, und dann nichts wie weg – sind noch drei Stunden Autofahrt nach Heiligenhafen!
Bei ihr ein fast schon erwartetes “Bringst Du die Sachen schon mal in´s Auto?”, mit diesem Augenaufschlag, der mich lächelnd schleppen lässt – wie viel Zeug braucht eine Frau eigentlich für ein Wochenende? Die Belohnung kommt, als ich wieder herauf komme: Schnuff hat sich umgezogen, fein gemacht für mich, mit der wunderschönen Corsage, einem passenden Rock, und- Strumpfhose? Strümpfe?, die ihre Beine wunderschön aussehen lassen. Erfahrungswert: Wenn schon, dann Strümpfe. Wird sich herausstellen, auf jeden Fall sieht sie zum Anbeißen sexy aus-
Die Fahrt geht gottseidank entspannt, selbst die Tour durch Hamburg verläuft fast störungsfrei. Gelegenheit für mich, meine Hand immer wieder streichelnd auf ihr Bein wandern zu lassen, ohne sie übermäßig abzulenken – wenn ich täte, was ich GERN täte, wäre fraglich, ob wir heil ankommen, also, Alex, bezähme Dich! Immerhin spüre ich, dass ich mit meiner Einschätzung bezüglich der Strümpfe richtig lag – das ist eindeutig der Clip eines Strumpfgürtels, den meine streichelnde Hand da immer wieder spürt – und dessen Vorstellung mich fast um den Verstand und meine Hand auf fast verkehrsgefährdende (als, STRASSENverkehr) Wege bringt.
Eine Weile hinter Hamburg wird dann sowohl Sucht als auch Sehnsucht zu groß, und ich bitte um einen Zigarettenstop. Schnuff fährt auch brav den nächsten Parkplatz an. Ich war noch nie hier, aber mein Lächeln scheint Schnuff anders zu deuten… ich lasse sie gern in dem Glauben und zünde mir meine Zigarette an, während ich den Parkplatz näher betrachte. Er ist durch eine Baumreihe von der Autobahn her abgeschirmt, in einem Wäldchen gelegen, eigentlich recht malerisch-unübersichtlich, und ich vertrete mir Hand in Hand mit Schnuff ein wenig die Beine, wobei wir langsam in die der Autobahn abgewandten Baumreihen driften und einfach wortlos glücklich sind.
Als die Zigarette aus ist, genießen wir einen sanften Kuss – züchtig, weil Aschenbechergeschmack noch zu frisch, aber unsere Arme legen sich doch sanft um den jeweils anderen, und ich komme nicht umhin, ihre pferdeschnauzenweichen Lippen zu bemerken – scheint, als hätten meine Streicheleinheiten im Auto doch einiges bewirkt, und ich ziehe Dich enger an mich heran, während meine Lippen ein wenig auf Wanderschaft gehen, um die Zeit zu überbrücken, bis ich mir den Kuss holen kann, der mir grad vorschwebt. Während meine Lippen über die Wange zum Hals gleiten, legt sie den Kopf schief und schnurrt leise, um dann schon fast laut aufzustöhnen, als die Küsse am Hals zu einem sanften Knabbern werden, dann, den durchscheinenden Chiffon des Oberteils beiseite schiebend zur Schulter wandern… ihre Hände ziehen größer werdende Kreise auf meinem Rücken, kneten erregend meinen Po, was nun wieder mich zu einem leise stöhnenden Seufzen reizt, und meine Vorstellung bezüglich der Weiterreise ziemlich eindeutige Wege nehmen lässt.
Auch meine Hände suchen weitere Wege, und ich verfluche ein wenig die schöne Corsage – so schön und sexy sie anzusehen ist, nichts ist ohne Nachteil, und gerade jetzt empfinde ich den chitinpanzerähnlichen Effekt, den das Teil nun mal zwangsläufig hat, als etwas störend… und doch, der schmale Streifen warmer, weicher Haut zwischen Corsage und Rockbund ist so wundervoll streichelzart, und als meine Hände ein wenig tiefer wandern, sich halb beschützend, halb beanspruchend auf beide Pobacken knetend legen, meine Lippen wieder ihren Hals erreichen, fühle ich mich einfach nur wundervoll, und erregende Wärme breitet sich in meiner Körpermitte aus. Ich benutze die ebenso praktisch wie schön platzierten Hände, um ihre Hüften näher zu mir zu ziehen, und sie scheint die Wärme und das, was sie ausstrahlt, zu bemerken. Für einen Moment schaut sie mich aus großen, erstaunten, fast erschreckten Augen an, dann mustert sie die Umgebung, den immer noch bis auf unser Autochen leeren Parkplatz… und presst sich wieder ganz eng an mich, initiiert einen deutlich heißeren Kuss, bei dem sich unsere Lippen streichelnd öffnen, unsere Zungen sich suchen, finden und zärtlich miteinander zu spielen beginnen.
Ich beuge mich vor, drücke sie sanft an den Stamm eines zufällig und sehr passend von einem dankenswerten Wesen höherer Stufen dort platzierten Baumes, während meine Hände ihre Wanderschaft wieder aufnehmen… hinab über Hüften zu Oberschenkeln, und sie hebt ein Bein streichelnd an meinem Bein hinauf, was ich (wohl passend) als Einladung werte… meine Hand streichelt das Bein hinab bis zum Knie, das sich auf die Höhe meiner Hüfte gehoben hat, zu einer Wade, die sich verstohlen um mich streichelt, und wieder hinauf, die seidige Glätte des Strumpfes genießend, und langsam, ganz langsam gleitet sie unter den Rock, erreichen den Rand des Strumpfes, und die Berührung weicher, warmer Haut darüber fährt wie ein elektrischer Schlag durch meien Hand in meinen Körper, lässt mich leis in Deinen Mund stöhnen – und Dich in meinen.
Die Hand erkundet diese wundervolle Gegend neugierig-zärtlich weiter, findet die weiche Haut des Pos, streichelt, knetet dort, ohne den Kuss zu unterbrechen… sie dreht sich ein wenig und lässt ihre Hand über meinen Bauch hinabgleiten. Immer wieder verirren sich Fingerspitzen zwischen die Knöpfe meines Hemdes, streicheln die Haut dort, bis die Hand über die Jeans gleitet, den ohnehin schon viel zu knappen Platz dort weiter verringert, indem sie (nun schon viel verlangender, intensiver) streichelnd, liebkosend, massierend den Schritt erreicht.
Meine Hand antwortet entsprechend, schleicht sich unter das Fädchen, das sie als Ersatz für Slips trägt, und streichelt sich, das Fädchen langsam anhebend, zwischen den Backen hinab. Ihr Bein hebt sich einladend noch ein kleines Stück höher, ruht sich auf meiner Hüfte aus, und sie atmet schwer, als mein Finger über den Damm streichelnd die Lippen erreicht. Die Wärme und Feuchtigkeit, die ihn dort begrüßt, spricht Bände, und das daraufhin einsetzende Streicheln scheint geeignet, ihre Erregung noch weiter zu steigern… langsam streichele ich mich hinein in die weiche, warme, Feuchtigkeit, erkunde das Innere… langsam über ihren Kitzler streichelnd, ihn umkreisend, liebkosend, und dann… langsam den Eingang umstreichelnd, sich langsam, fast unmerklich nach innen vortastend. Ihr Aufstöhnen sagt mir, wie sehr sie die Zärtlichkeiten dort genießt. Meine Finger schieben das Wenige an Stoff, das ihren Schamhügel bedeckt, beiseite und fährt liebkosend über die blitzblank rasierte Haut, als sich ihre Hand an meiner Hose zu schaffen macht, den Gürtel aufnestelt, den Knopf öffnet, um dann Zahn für Zahn den Reißverschluß herabzuziehen… und dann, mein Atem stockt, als ihre Hand streichelnd, liebkosend in meine Hose fährt, sich zärtliche Finger in die Shorts wühlen und meine Erregung noch weiter verstärken, zärtlich und doch fest streichelnd, die Haut vor und zurück schieben, und meine
Erregung an die frische Luft holen.
Sie lehnt sich zurück, presst ihre Schultern gegen den Baum und ihre Hüfte gegen meine, während ihre Hand in meinen Nacken wandert und dort krault. Ihre Augen scheinen zu bitten, zu betteln fast, als sie mich ansieht, zeigen mir ihr Begehren. Unsere Hüften begegnen sich, pressen sich aneinander, und ich kann den Eingang fühlen, die Lippen, die meine Männlichkeit warm umschließen… meine Finger verlassen den Eingang, leisten letzte Hilfestellung, und ich japse vor Erregung, als ich die Spitze meines Gliedes am Eingang ihrer Höhle spüre… langsam, Zentimeter um Zentimeter, kommen wir uns näher, schiebe ich mich in sie, umhüllt sie mich mit ihrer Wärme, ihrer Feuchtigkeit, ihrer Erregung, ihrer Liebe…
Endlich, und doch viel zu früh, berühren sich unsere Schamhügel, doch scheinen wir beide das nicht als Ende, als größte Nähe zu akzeptieren. Weiter und mehr pressen wir uns aneinander, sind uns nahe, wie zwei Liebende das nur sein können, und genießen diese Nähe… doch schon nach wenigen Augenblicken übermannt uns beide die Erregung, und wie aus einem Willen beginnen wir, uns zurückzuziehen, bis wir uns fast verlieren… dann wieder ineinander zu gleiten. Meine Hände gleiten über ihren Körper, wollen ihr genauso nahe sein, genauso Zärtlichkeit geben, wie es unsere Körper an anderer Stelle tun, und unsere Erregung lässt uns langsam immer schneller unsere Hüften bewegen, unseren Atem schneller gehen, ein leises Stöhnen unseren Mündern entweichen. Die Welt um uns herum scheint auf maximal einen Meter geschrumpft, und alles, was innerhalb dieses Meters zählt, sind wir und unsere Liebe… Die Welt könnte untergehen, und wir würden es nicht merken, von einem anderen Auto, das auf den Parkplatz fährt, ganz zu schweigen.
Ein unstiilbarer Hunger treibt uns, heiße Küsse wechslen ab mit streichelnden Händen, während unsere Bewegungen schneller werden, härter… irgendwie ist ihre Brust aus der Corsage geklettert, und mit hungernden, saugenden Lippen umspiele ich eine Brustwarze, während meine Hand die andere Brust knetend streichelt, die Weichheit erkundet, fast schon rauh, und unsere Bewegungen werden fahrig, als sich die Erregung in unserer Körpermitte staut, sich auszubreiten beginnt, Erfüllung und Ende in einem bitter-süßen Gefühl ankündigt.
Die Erregung bildet einen Knoten in meiner Mitte, der sich langsam aufbaut, mein Fühlen, meine Erregung in sich konzentriert… als ich sehe, wie sich ihre Augen genußvoll schließen, ihre Nasenlöcher weiten, ihr Stöhnen höre, breitet sich auch in mir der Höhepunkt aus, und stöhnend ergieße ich meine Lust, meine Liebe, in ihr…
Erschöpft sinken wir zusammen, lehnen uns aneinander, an “unseren” Baum, während die Wellen des Höhepunktes langsam abklingen… tauschen sanfte Streicheleinheiten aus, schauen uns verliebt in die Augen, und genießen die Nähe, in dem Wissen, dass dieses Wochenende nicht auf diesem Parkplatz endet. Nach einer Weile lösen wir uns vom Baum, ordnen unsere doch ziemlich in Unordnung geratene Kleidung und gehen Hand in Hand zurück zum Auto, zurück zu dem eben erst begonnenen Wochenende…

4 Kommentare für “Die Fahrt – the other side”
Posted: Apr 20th, 2007 at 09:35
Eine schöne Story, weckt doch glatt die eigene Fantasie. Mach weiter so.
Posted: Apr 20th, 2007 at 10:05
Ein neues Gesicht in den Kommentaren. Wie schön *lächelt*
Na Alex, schön das du dich getraut hast diese wundervolle Story von mir aus eigener Sicht und fortzuschreiben. Nur weiter so *zwinker*
Und unser fauler Chris. Na da fällt mir auch noch was ein.
Posted: Apr 20th, 2007 at 16:21
Auch von mir willkommen, Clamaro
Alex… das weckt Sehnsüchte… *halb erfreut und halb traurig ist*
Posted: Apr 2nd, 2008 at 20:04
wooooowwww kann ich nur sagen