Hoseria


Eine Fahrt …

von Zaubermaus

Ξ April 14th, 2007 | → 2 Kommentare | ∇ Erfühltes, Erträumtes, Stories, Zaubermaus |

Es ist Freitag morgen… noch ganz verschlafen öffne ich die Augen,
schaue auf die Datumsanzeige meines Weckers und stelle fest, dass es
heute Mittag nach einem langen Tag mit meinen Liebsten an die See geht..

Ein Wochenende nur für uns, mehrere 100km von der Heimat entfernt, ein
Traumhotel welches jetzt schon meine Fantasien spielen lässt..

Schlaftrunken mache ich mich auf den Weg ins Bad… wie immer bin ich
morgens in der Woche alleine und lasse meine wenigen Kleidungsstücke der
Nacht einfach auf den Boden fallen..Mein Blick fällt auf die bereits
gepackte Tasche im Wohnzimmer und zaubern ein Lächeln auf meine Lippen
und Erinnern an das versprochene Wasserbett und die Eckbadewanne in meine Gedanken.

Was man in einer Eckbadewanne alles anstellen könnte, denke ich mir,
während ich in meine kleine Dusche kraxle und vorsichtig das Wasser
anstelle.

Endlich wieder einmal zu zweit Baden, ohne bei einer Bewegung den
Partner unterzutauchen. Die Nähe und Wärme zu spüren, im Schaum zu
liegen und Rosenblätter im Wasser schwimmen zu haben. Ein schöner
Gedanke.

Ich nehme mir an diesen Morgen besonders viel Zeit für mich. Schließlich
hole ich meinen Liebsten nach dem Vormittag vom Bahnhof ab um
anschließend mit ihm an die See zu fahren.

In aller Ruhe genieße ich das Perlen des Wassers auf meiner Haut, stelle
die Massagedüse am Duschkopf ein und massiere damit den verspannten
Nacken. Danach sind die Haare dran, Haare nass gemacht, Shampoo auf der
Handfläche verteilt und ab ins Haar. Ich weiß wie sehr er es liebt, wenn
er mich so sehen kann. Anschließend noch den Körper eingeseift, sanft
mit einem Schwamm massiert und abgeduscht. Noch schnell die Zähne
geputzt und fertig bin ich. Ja, so mag ich es morgens.

Ins warme Handtuch gewickelt, abgetrocknet und dann schnell ein Outfit
für den Vormittag zusammen gesucht. Nicht zu sexy, denn das ist nachher
für ihn, Nicht für den Unterricht am Vormittag. Dann noch die Haare
gefönt, durch gekämmt bis sie leicht wellig über meine Schultern fielen.
Dann könnte es eigentlich los gehen.

Noch einen letzten Blick in den Spiegel geworfen, alles sitzt, nichts
fällt irgendwo heraus. Los geht´s durch den Unterricht.

Schon schnell schweifen die Gedanken ab. Zu verlockend ist der Gedanke
an das Wochenende mit Dir im Hotel.

Die Gedanken schweifen zu dem Wasserbett. In deinen Armen liegen während
das Wasser noch sanft schwingt. An die Wärme, die die beiden Körper sich
gegenseitig spenden.

Dann schweifen die Gedanken zu Spaziergängen am Strand. Auch wenn das
Wasser noch etwas kalt ist, mit den nackten Füßen durch die
Wellenausläufer zu laufen. Mit Dir in den Dünen verstecken spielen,
Doch immer wieder werden diese Gedanken durch die Fragen der Lehrerin
und von Mitschülern gestört.

Wenn doch der Vormittag nur endlich vergehen würde… doch kaum ist
dieser Gedanke zu Ende gedacht, ist es auch schon soweit.

Schnell aus dem Gebäude gestürmt, ins Auto gehüpft und zum Bahnhof
gefahren.

Kaum zu glauben, wie viel dort am Mittag schon los ist. Mit meiner
fraulichen Frechheit noch den letzten Parkplatz ergattert. Den anderem
Fahrer besänftigend angelächelt und verzweifelt durch die Massen zum
Gleis gewandert.

Dein Zug ist noch nicht angekommen, also laufe ich noch ein wenig auf
und ab.

Nach einigem Laufen höre ich von den Gleisen ein Zischen und sehe den
Zug einfahren. Endlich. Mit den Augen suche ich die Tür, hinter der du
stehst, entdecke sie ziemlich einfach. Dein Lächeln und deine Augen
erkenne ich unter Tausenden. Kaum hast du den Zug verlassen, baumele ich
auch schon an Deinem Hals. Die Woche ohne Dich war einfach schrecklich,
und ich küsse Dich leidenschaftlich. Nach einer mir endlos
vorkommenden Zeit lösen wir uns voneinander und bummeln gemeinsam,
Händchen haltend zum Auto. Jetzt nur noch meine Sachen abholen und im
Auto verstauen, und es kann los gehen.

Bei mir angekommen, serviere ich Dir noch einen erfrischenden Drink, der
dir nach der langen Zugfahrt gut tut, und bitte dich mit einem frechen
Lächeln, doch schon mal das Auto zu packen. Während du leise fluchend
die Tasche hinunter bringst, husche ich in mein Zimmer und greife mir
den Stapel Kleidungsstücke die ich für die Fahrt heraus gesucht hatte.

Eine kleine Corsage, schwarz mit Nadelstreifen. Darüber ein helles,
durchsichtiges Oberteil. Das passende Unterteil zu der Corsage ist
natürlich auch vorhanden, dazu einen schwarzen Tanzgürtel und passenden
Strümpfe mit edler Spitze unter dem schwarzen Rock. Das wird dir
bestimmt gefallen.

Und ich liege richtig. Als Du wieder in der Wohnung bist, schaust du
mich sprachlos, aber lächelnd, mit funkelnden, frechen Augen an. Du
klappst mir sanft auf den Po und flüsterst :Auf geht´s Zaubermaus. Das
Hotel erwartet uns..

Vor uns liegen gute 300 km Fahrt. Also ungefähr 3 Stunden Autofahrt. Wie
gut, dass ich eine Klimaanlage im Auto habe.

Nachdem wir noch zur Tankstelle gefahren sind, um etwas zu trinken
mitzunehmen, können wir endlich auf die Autobahn. Es ist Freitag
nachmittag. Die LKW´s dürfen noch fahren, die Pendler rasen in Richtung
Heimat und die Sonne brennt durch die Scheibe. Vielleicht wäre es schon
Zeit für Sonnenschutzcreme gewesen.

Die Vorfreude auf unsere gemeinsame Zeit im Hotel steigt, und wir können
die Ankunft beide kaum noch erwarten. Du hast die Karte übernommen und
leitest uns über die Autobahnen und ungefähr nach der Hälfte der Strecke
auf einen einsamen Parkplatz. Deine Zigarettensucht hätte dich
überfallen. Aber ein wenig zu laufen und sich zu bewegen kann auch mir
nicht schaden. Also steig ich fröhlich lächelnd mit aus.

Ich fühle mich doch schon ziemlich gegart durch die Scheibe und lehne
mich im Schatten an einen Baum während du noch ein wenig die Sonne
genießt, mich aber nicht aus den Augen verlierst.

Die ganze Fahrt über hast Du schon meinen Oberschenkel gestreichelt und
mir sanfte Küsse auf die Hand und auf den Arm gehaucht. Und
erstaunlicherweise rauchst Du gar nicht. Das war doch der Grund warum
wir auf dem Parkplatz angehalten haben?

Ich sehe den Schalk in Deinen Augen blitzen, während Du langsam zu mir
geschlendert kommst. Sehe in deinen Augen, wie sehr Du mich liebst, und
wie viel Vertrauen sie mir doch geben.

Ich strecke mich noch ein wenig, weil ich denke, dass Du weiter fahren
möchtest, doch statt mich dazu aufzufordern, versiegeln Deine Lippe die
meinen mit einem leidenschaftlichen Kuss. Du stupst mich sanft wieder
gegen den Baum, an den ich mich vorher schon gelehnt hatte.

Und da spüre ich dann, wie Du Deine Streicheleinheiten aus dem Auto
fortsetzt.. Sanft und bestimmt wandert deine Hand über mich.
Verwundert schaue ich in deine Augen, doch sie geben mir soviel
Vertrauen und Geborgenheit, dass ich mich in ihnen verliere und zärtlich
anfange, Deine Berührungen zu erwidern.

Erst wandern meine Finger noch unsicher und tapsig über Deine Brust,
Deinen Rücken, Deinen Bauch, Denn wir sind doch auf einem Parkplatz,
jederzeit kann hier ein Auto rauffahren. Doch Du wirst ausgerechnet
diesen Parkplatz nicht ohne Grund gewählt haben…

 

    2 Kommentare für “Eine Fahrt …”

    1. AvatarChris
      1

      Erzähl Du nochmal, Du könntest sowas nicht…

      Reply to this comment.
    2. AvatarRote Zora
      2

      meeeeehr! *vehemennt einforder mit der auch mir gegebenen fraulichen Frechheit*
      ;)

      Reply to this comment.

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