Omennoh!
von SanneΞ April 12th, 2007 | → keine Kommentare | ∇ Erträumtes, Sanne, Stories |
Ihr seid fies… dabei hab ich im Moment sowas von gar keine Zeit zum Schreiben, aber wenn ich das hier so les… will ich wenigstens ne alte Geschichte von mir (aus 2004, damals für Niewiederallein.de geschrieben) einstellen!
Privatstunde
Wieder einmal mein Lieblingskurs… Selbstverteidigung für Frauen. Mein Verein bot diese Kurse in Zusammenarbeit mit der Gemeinde an, ursprünglich “für Frauen und Mädchen ab 12″. Dieses Jahr hatten wir die Gruppen nach Altersstufen geteilt – mal schauen, was das werden wird. Nach der gerade abgebrochenen Beziehung bin ich froh über jede Ablenkung, und die Selbstverteidigungskurse sind da nicht das schlechteste Mittel…
Die erste Gruppe sollten eigentlich Frauen ab 35 sein, aber irgendwer hatte wohl bei der Terminierung Murks gemacht – Zwei der Teilnehmerinnen waren eindeutig eher in meinem Alter, wenn nicht jünger. Na gut, dann schauen wir mal… Die Namensliste gegriffen, mich vorgestellt und die Namen abgeglichen, um festzustellen, wer es denn tatsächlich wagte, den Kurs zu beginnen. Die Erfahrungswerte wurden bestärkt, gerade in dieser Altersklasse gute dreißig Prozent weniger Teilnehmer als angemeldet. Na ja, was soll´s… ein kurzes Stutzen, als sich eine der beiden jüngeren als “Sanna” vorstellt, und dann beginnen wir mit den Lockerungsübungen. An den Trainingsanzug zu den Kursstunden werde ich mich nie gewöhnen, aber der Gi hatte erfahrungsgemäß eher abschreckende Wirkung auf Neuteilnehmerinnen. Sanfter Beginn, ein paar Lockerungsübungen, ein paar Schlagübungen, viel Theorie… wie immer zeigen die Teilnehmerinnen bei allem Bemühen Hemmungen, einen Schlag, einen Tritt, wie gut auch immer an der Puppe platziert, tatsächlich mit Kraft bis zum Schluß durchzuziehen… wo bei meiner Demonstration der Sandsack heftig ausschwingt, werden meine Schülerinnen eher selbst zurückgeworfen… na, genau das kriegen wir noch hin, das ist ja das, was sie eigentlich lernen sollen.
Abends, nachdem dann auch die Mädchen und ich uns das erste Mal beschnüffelt hatten, fiel die Leere der Wohnung, die Sehnsucht nach Haut, Wärme und Zärtlichkeit wieder über mich her… und ich machte mich auf den Weg, der Leere zu entkommen. Seit Ewigkeiten das erste Mal besuchte ich wieder meine Lieblings-Szenekneipe, das Sapho´s. Im Hineingehen umschiffte ich die Tische der Hardcore-Lesben, mit denen ich nie etwas anfangen konnte… ich war Judy auf der Suche nach Judy, nicht nach Butch. Ich steuerte die Bar an, setzte mich, und dann schaute ich mich um… Oooops, wer saß denn da neben mir? Die kannte ich doch… Sanna und ihre Freundin, die beiden jüngeren Frauen aus meinem ersten Kurs des Nachmittags! Ich lächelte über das Wiedersehen, bestellte mir meinen üblichen Caipirinha, und wir kamen ins Gespräch… ein Wort gab das andere, und ehe ich mich´s versah, war es viel zu spät für mich. Kein Baggern mehr, kein One Night Stand. Ich zahlte, griff meine Tasche, und machte mich nach einer netten Verabschiedung auf den Nachhauseweg. WEIA… was hatte ich da nur erzählt? All meine Geheimnisse, mein halbes Leben, der Stress mit Petra und wie sehr ich sie vermißte… alles war aus mir herausgesprudelt, es war mir völlig normal vorgekommen, all das einer fast völlig Fremden zu erzählen… und sie hatte zugehört, als ob es sie interessierte! Na gut, Sanne, mal wieder Mist gebaut, dachte ich, und trotzdem ließ mich eine unerklärliche Fröhlichkeit beschwingte Schritte machen, ein Lied vor mich hinpfeifen.
Eine Woche später… scheinbar keine Reaktion von Sanna, die Stunde beginnt ganz normal. Hmmm… hatte sie sich letzte Woche auch schon so tolpatschig angestellt? Na egal.. ein bißchen professionelle Hilfestellung, besonderes Augenmerk auf sie (was mir irgendwie so GAR nicht schwer fiel)… und dann schaffte sie es: Sie fiel der Länge nach… genau NEBEN die liebevoll ausgebreitete Bodenmatte, schrie auf und hielt sich die Schulter. Alles lief und wuselte zu ihr hin, ich schaute sie an, ihre Schulter… U-Oh… Geprellt mindestens, wenn nicht verstaucht oder gar gebrochen. Ende der Unterweisung für alle, und wahrscheinlich für länger für Sanna. Der gerufene Notarztwagen brachte sie ins nahegelegene Krankenhaus zur Untersuchung…
Ein paar Tage später, der Liebeskummer hatte mich schon wieder voll im Griff, gingen meine Schritte von ganz allein Richtung Sapho´s… komisch, eigentlich kann ich den Laden und einen Großteil des Publikums dort bestenfalls einmal im Quartal ertragen, aber was soll´s… und, wer stand da, den Arm noch in der Schlinge, die kalte Zigarette im Mund und verzweifelt alle Taschen abklopfend, während das Feuerzeug genau vor ihr (aber wohl vom Ascher verdeckt) lag? Genau, mein Trampelchen, das mir merkwürdigerweise zunehmend mehr im Kopf herumspukte! Ich trat vorsichtig von hinten an sie heran, ein Griff in meine Handtasche, ein Ratsch… und sie hatte die Flamme meines Feuerzeugs vor der Nase. Als sie sich artig bedankte und zu mir umdrehte, fiel die gerade angesteckte Zigarette fast genau in meine Handtasche… Nach einer herzlichen Begrüßung sprach ich sie auf ihre Schulter an udn erfuhr, dass es mit einer schweren Prellung abgegangen war… “Dann ist der Kurs für Dich wohl vorbei, was? Aber vielleicht magst Du ja statt dessen beim nächsten dabei sein!”, hörte ich mich sagen… was rede ich da? Der nächste Kurs beginnt in einem halben Jahr! “Wann bist Du wieder fit? In acht Wochen? Wie passend… dann komm doch am 12. um 19:00 Uhr in die Turnhalle!” Ein Plan begann, in mir zu wachsen…
Der 12. kam, und mit ihm Sanna – pünktlich wie die Maurer stand sie in der leeren Halle, niemand außer ihr war dort. Kein Wunder, ich hatte bis um 18:00 Uhr meine Kids trainiert und den Rest des Abends hatte ich die Halle für mich! Normalerweise nutzte ich die Dienstagabende für freies Training, für besondere Trainingseinheiten mit anderen aus der Karatesparte, die etwas nachholen, besondere Sachen üben wollten, oder auch mal für Trainingsstunden mit MEINEM Sensei, die tatsächlich mal mir zugute kamen – lernen, statt zu lehren, getreu dem Motto “Wer anfängt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden” waren mir diese Stunden wichtig bis dort hinaus. Dennoch hatte ich mir in freudiger Erwartung diesen Abend freigehalten – DIESER sollte für mich sein, aber in einem ganz anderen Sinne! Acht Wochen kreiste ihr Gesicht durch meine Gedanken, meine Träume… eine Qual sondergleichen, doch irgendwie hatten wir uns bei den paar Malen, die es mich noch ins Sapho´s getrieben hatte, nicht mehr getroffen. Ihr Götter, lasst sie kommen, bat ich im Stillen…
Ich stand in meinem besten, dem roten, Gi auf der Matte, als Sanna hereinkam und sich verwundert, suchend umguckte. “Wo sind die anderen?” fragte sie verwundert, und ich mußte lachen. “Niemand da heute abend… Du kriegst ne Privatstunde, als Ausgleich für die Schmerzen! Allerdings kann ich nicht garantieren, dass Du morgen nicht wieder Schmerzen vom Muskelkater haben wirst…”, sagte ich. Ich machte mich gemeinsam mit ihr warm, obwohl mich die Stunde mit den Kids schon ganz gut aufgewärmt hatte. Dann gingen wir mit Hochdruck das Programm durch, und gegen Ende zu schaffte es Sanna tatsächlich, den 80-Kilo-Dummy mit einem Tritt ein bißchen in die Luft zu heben… wäre das ein Mann, würde er in der nächsten Zeit andere Sorgen als Vergewaltigungen haben. Ich lobte sie, wir räumten zu zweit die Halle auf und gingen dann in Richtung der Umkleiden.
Ich zeigte Sanna die Tür zu den Duschen, ging noch kurz ins Lehrerzimmer, um die Pratzen und mein Kleinkram wegzulegen, und legte dort auch den Gi ab. Dann sprang ich im Evaskostüm, Handtuch und Duschgel in der Hand, direkt in die Dusche und begann, mich einzuseifen… ich genoß das herabprasselnde, heiße Wasser, das meinen Körper streichelte, wie ich hoffte, auch bald gestreichelt zu werden… der Doppelaxtanhänger an Sannas Hals, den ich abends in der Bar bemerkt hatte, hatte mir gesagt, dass ich mir zumindest wahrscheinlich keine Schelle einfangen würde, wenn ich sie zu verführen versuchte. Und das hatte ich reiflich vorbereitet, in der Zeit zwischen den Stunden… alle Duschen außer dieser waren von mir gekonnt sabotiert worden. Doch manchmal gut, wenn man sich mit dem Hausmeister gut stellt und weiß, wo was abgedreht wird! Ich ließ sie ein paar der Duschen ausprobieren, genoß den Anblick ihres nackten Körpers (Ayayay, die Gute ist rasiert! Mir lief das Wasser im Munde zusammen und ein bekanntes, wohliges Ziehen durch den Unterleib), bevor ich sie aufforderte, zu mir unter die Dusche zu kommen. “Ich beiße nicht” sagte ich, und “jedenfalls nicht sehr, und nicht, um Dir weh zu tun”, ergänzte ich in Gedanken. Ein Hauch von Rot überzog ihre Wnagen, als sie sich zu mir stellte und auch das herabprasselnde Wasser zu genießen begann. Die ersten Berührungen ihrer Haut auf meiner sandten elektrische Schläge durch meinen Körper… Jetzt bloß nicht locker lassen, dachte ich, und bat sie, mir den Rücken zu waschen. Bevor sie lange überlegen konnte, hatte ich ihr das Duschgel in die Hand gedrückt und mich umgedreht. Ich genoß für einen Moment das Streicheln ihrer schaumigen Hände auf meinem Rücken, während mein Atem zusehendes schwerer wurde. Ich fühlte
das Zusammenziehen meiner Brustwarzen bei dem zärtlichen Streicheln, mit dem sie mir den Rücken einseifte… als sie an meinen Seiten angelangt war, griff ich schnell ihre Hände, zog sie an mich heran, lehnte mich an sie… spürte ihre Haut auf meiner, und die Berührung ließ mich erschauern. Ich führte ihre Hände auf meinen Bauch, lehnte den Kopf zurück und wisperte kehlig “Hier auch, bitte”, bevor ich mich ihren streichelnden Händen überließ, die folgsam meinen Bauch einseiften und langsam begannen, größere Kreise zu ziehen. Als sie mit streichelnden Händen über meine Brustwarzen fuhr, konnte ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, und meine Hände wanderten nach hinten, um ihre Zärtlichkeiten zu erwidern… “Seif mich überall ein!” sagte ich, während meine Hände liebkosend über ihren Po strichen, ihre Hüften an meine heranzogen, ihre Seiten, mir jeder Millimeter Haut auf dem Rücken ihre Signale übermittelte… ihre Wärme, die Weichheit ihrer Brüste, die erigierten Brustwarzen…
Ihre Hand streichelte meinen Po, streichelte sich leise schleichend von hinten zwischen meine Beine, streichelten durch den Poschlitz herab, über die überempfindliche Rosette, was mir ein weiteres Stöhnen entlockte, vor, um meine geschwollenen Schamlippen zu streicheln… automatisch öffneten sich meine Beine etwas mehr, um ihren streichelnden, liebkosenden, erkundenden Fingern den Weg in mein Inneres, iin die feuchte Wärme meines Schoßes zu öffnen, Mit lautem Stöhnen zeigte ich ihr mein Wohlbehagen, als sie begann, sanft meinen Kitzler zu liebkosen. Ich hielt es nicht mehr aus, drehte mcih um… lehnte mich an die gekachelte Wand, wölbte den Unterkiefer vor und begann, Sanna mit sanftem Druck abwärts zu bewegen. “Leck mich!” hechelte ich, kaum fähig, Luft zu holen, und gehorsam küsste sie ihren Weg meinen Bauch hinab, über meinen Schamhügel… die Berührung ihrer Zunge zwischen meinen leict geöffneten Schamlippen, das Suchen, das Finden meines Kitzlers ließen mich in einer Explosion von Gefühlen vergehen… ich sah Sterne, hörte das Pumpen meines Blutes in den Ohren, doch all mein Fühlen konzentrierte sich dort, und ich kam schreiend, meinen Schamhügel an ihr Gesicht gepresst… ich klammerte mich an die Rohre der Duschinstallation, um nicht zu fallen, bis Sanna mich aufstehend mit ihren Armen umfing, stützte, mich leidenschaftlich küßte.. noch immer liefen Wellen der Lust über meinen Bauch, während der Orgasmus langsam abklang und ich in ihren Küssen ertrank, ihre Nähe genoß.
Als ich wieder zu Atem gekommen war, flüsterte sie mir leise ins Ohr: “Gib´s zu… Du Biest hast es genau so geplant!”. Ich konnte nur nicken und lächeln… seitdem sind derart “geplante” Zufälle, solche Überraschungen, Zeichen unserer Liebe…
