StraBa
von SanneΞ April 18th, 2007 | → 3 Kommentare | ∇ Erlebtes, Sanne |
So, da Ihr augenscheinlich ohne mich weitermacht (hört BLOSS nicht damit auf!), verwurschte ich jetzt erst mal eine weitere, ältere Story von mir… ich komm auch bald dazu, neue zu schreiben, ich versprech´s!
Straßenbahn und Rush-Hour
Es war Juni, und ein heißer noch dazu. 28 bis 30 Grad sind im Urlaub ja ganz schön, aber da waren wir nicht. Tina und ich hatten gemeinsam Schulsport gehabt, in der 9. und 10. Stunde, Handball. Die Halle war fürchterlich gewesen, stickig, heiß und stinkig. Immerhin, wir hatten geduscht, und das ausgiebig. Als wir gerade dabei waren, uns anzuziehen, alberten wir herum, bewarfen uns mit unseren verschwitzten Sportklamotten, spritzten uns mit kaltem Wasser naß… was Fünfzehnjährige halt tun, wenn sie die Schule für diesen Tag hinter sich haben, das Wetter toll ist und sie sich lieben. Als der Lehrer das dritte Mal klopfte und uns durch die geschlossene Tür ermahnte, endlich fertig zu werden, er wolle auch nach hause, zogen die letzten vier verbliebenen Mädels sich denn auch langsam an. Tina warf mir von der anderen Seite einen aufmerksamkeitsheischenden Blick zu, zwinkerte und packte demonstrativ ihren Slip in ihre Sporttasche. Na warte, Du Biest, dachte ich, und tat es ihr nach. Das Gefühl, etwas Verbotenes, zumindest aber ungewöhnliches zu tun, durchrieselte mich leise. Es sollte noch heißer werden heute. Fertig angezogen trug ich denn auch ein rotes, bauchfreies Hängerchen, das fast die Unterkante meiner vollen Brüste sehen ließ, und einen Minirock sowie Sandalen – in Anbetracht des Wetters durchaus genug, wie ich mir beruhigend sagte.
Wir verließen die Sporthalle und gingen durch die Wärme in Richtung Straßenbahnstation. Das Problem an den Tagen, an denen wir Sport hatten, war, dass wir die vollen Bahnen zu Berufsverkehrszeiten benutzen mußten, und unsere Fahrstrecke war fast eine halbe Stunde lang. “Die Bahn – das Leben in vollen Zügen genießen!” stöhnte ich, als wir die erste Bahn passieren ließen – nicht unsere Linie. Die nächste war´s allerdings, und wir quetschten uns in die vollbesetzte Bahn. Ein Platz zum Sterben schön – ich bezweifle, dass vor der Endhaltestelle jemand tot umfallen konnte, dazu war´s einfach zu voll.
Nach etwa drei Stationen waren wir weit genug von der Tür entfernt, um nicht permanent herausgedrückt zu werden, sobald die Bahn hielt. Tina stand hinter mir, und ich lehnte mich wohlig gegen sie. Plötzlich berührte mich eine Hand am Bauch, und ich erschreckte mich. Diese Scheiß-Grabscher in Straßenbahnen dachte ich schon, bereit, dem Kerl mehr Körperkontakt zu geben, als er haben wollte – wozu sollte sonst all die Quälerei im Dojo gut sein? Doch da hörte ich ein kurzes, leises “Psssst… entspann Dich!” an meinem Ohr – Tina, na klar! Das war ihre Hand, die da meinen Bauch streichelte! Ich entspannte mich sofort wieder und genoß die Berührung auf meinem Bauch… ein leichtes Knabbern an meinem Ohr sandte Schauer über meinen Rücken, und ich fühlte mich SEHR Oh lala… Die Hand auf meinem Bauch wurde forscher, glitt langsam aufwärts unter das Top und erreichte meine Brust… streichelte… knetete…. hmmmmmmmmmmm….
Da fühlte ich eine zweite Hand, diesmal an der Innenseite meines Beines, die langsam den Oberschenkel hinausfglitt… Heh, Moment mal! Wir sind in einer Straßenbahn!!! Mehr Leute, als mir lieb sind!! Doch irgendwie machte diese bedrückende Enge, diese Nähe dutzender, unbekannter Menschen, auch einen besonderen Reiz aus. Das Bewußtsein, kein Höschen anzuhaben,traf mich nochmals mit enormer Wucht und verstärkte die Wellen angenehmer Gefühle, die aus meinem Schritt aufstiegen, noch weiter. Ich beschloß, mich einfach gehen zu lassen. Mein schwerer gehender Atem schien die vor mir stehende Frau besorgt zu machen, sie schaute mich an, als würde ich mich gleich auf ihre Bluse übergeben. Ich schüttelte den Kopf und sagte “Schon ok!”, was sie zu beruhigen schien. Ich versuchte, die äußeren Anzeichen meiner steigenden Erregung zu unterdrücken, was allerdings die Erregung in mir noch zu verstärken schien. Wie ich bereits mehrfach bemerkt hatte, kickte es mich weit jenseits normaler Erregungslevels, wenn ich meine Erregung nicht anmerken lassen durfte. Besuche bei Tina waren so ein Fall, ihre kleine Schwester schlief nebenan sehr leicht, und demenstprechend leise mußten wir immer sein. DIES war aber noch um Potenzen höher, schließlich durfte man nicht einmal auf meinem Gesicht heftigeres bemerken.
Ich versuchte, mich auf die Unterlippe zu beißen, um nicht das Gesicht zu verziehen oder laut aufzustöhnen, als Tinas Finger begannen, meine nackten Schamlippen zu streicheln. Normalerweise bin ich beim Sex ziemlich laut, und dies hier war süßeste Folter… ihre Fingerspitzen drangen zwischen meine Schamlippen, nachdem ich meine Füße so weit mir möglich war, auseinandergestellt hatte. Hier, wo sie jeden Quadratzentimeter kannte, wo ich ihre Berührungen so sehr liebte, reizte sie mich immer weiter. Ich spürte die Wärme auf meinem Gesicht (Ja, Erregungsflecken im Gesicht krieg ich auch, sogar ziemlich heftig), und plötzlich, als meine Beine schon schwach zu werden begannen, nahm ich nur zu deutlich den Geruch meiner Säfte wahr. Oh Gott, das geht nie gut, dachte ich, als Tinas Finger langsam in meinen Lustkanal eintauchten, ihr Daumen begann, mein Poloch zu stimulieren. Hoffentlich ist hier niemand, der mich oder meine Familie kennt, aber das war so unglaublich schön…
Ich bemerkte einen süßlichen Geschmack im Mund und stellte wie aus der Ferne die Diagnose – Da hast Du wohl die Lippe blutig gebissen. Schmerz fühlte ich nicht, ganz im Gegenteil – die Wellen des herannahenden Orgasmus begannen in mir aufzusteigen, und meine Nasenflügel weiteten sich bis zum Zerplatzen. Da… da.. da war es, ich sank etwas in die Knie, unfähig, mich aufrecht zu halten. Tina stützte mich und ich überflutete ihre Hand mit meinen Säften. Ich spürte die Feuchtigkeit meine Beine hinunterrinnen… WOW war das geil gewesen. Gerade als die Wellen abebbten und ich Tina über die Schulter ein Danke-Schön-Küßchen aufhauchte, hörte ich die Ansage… “Wunstorfer Straße!” Das war Timing, hier mußten wir raus.
Als wir die Bahn verließen, schaute ich mich noch einmal um – direkt in das lächelnde Gesicht einer etwa 40jährigen Frau, die vielleicht drei, vier Meter von mir entfernt gestanden hatte und mir jetzt lächelnd zuzwinkerte. Oooops…

3 Kommentare für “StraBa”
Posted: Apr 19th, 2007 at 05:30
Hoi Sanne
Kannte ich zwar schon, aber ist doch immer wieder sehr anregend
Posted: Apr 19th, 2007 at 17:53
Damit ich nicht nochmal “Faulheit” nachgesagt bekomme, doch ein Kommentar. Diese “nette” Geschichte erinnert mich sehr an vergangene Tage mit meinem Kuschelchen*fg*…die Anfänge sozusagen und ich liebe diese Geschichte;-)
Posted: Apr 21st, 2008 at 20:20
Eine wirklich geile Geschichte und ich wundere mich, das hier so wenig Kommentare stehen… oder bin ich der einzige der sie noch nicht kannte?