Knuddelmich


Unter Palmen

von rote Zora

Ξ April 16th, 2007 | → 7 Kommentare | ∇ Erdachtes, Erträumtes, Rote Zora, Stories |

Sonne, ein ungewöhnlich schwarzer Lavastrand, Palmen, die Wärme- all das verleitet zum Träumen.

Das dachte ich schon, als der Flieger sich noch im Landeanflug über Teneriffa befand. Der ruhende Vulkan, der Teide, thront majestätisch über der Insel, der Gipfel weiß von Schnee.

All das kannte ich zwar schon von meinem ersten Urlaub auf “meiner” Insel, aber es faszinierte mich aufs Neue.

Endlich im Urlaubsort angekommen, Koffer ausgepackt und ab an den Strand!
Dort saß ich nun auf einem Mäuerchen und blickte über eine kleine Bucht, dahinter das schier unendliche Meer.

Den Geruch des Meeres tief in mich aufnehmend, schloss ich die Augen und lauschte den sich brechenden Wellen der hereinströmenden Flut, als mir jemand auf die Schulter tippte. Erschrocken drehte ich mich herum und blickte in ein dunkles, verschmitzt lächelndes Gesicht. Verdattert hüpfte ich von der Mauer und blickte den Fremden an, der, wie ich erst jetzt bemerkte, in jeder Hand ein Waffeleis hielt und mir eines davon auffordernd entgegenstreckte.
Er sagte etwas, natürlich auf Spanisch. Ich verstand nur “Señora” und “por favor”.
Leicht verwirrt lächelnd nahm ich das Eis und murmelte ein “Gracias”.

Tja, da saßen wir nun und schleckten unser Eis, während wir hinaus aufs Meer sahen. Aus den Augenwinkeln musterte ich den Mann verstohlen. Er war so um die 30, die schokoladenbraunen Augen wurden von langen schwarzen Wimpern umrandet. Sinnliche Lippen und eine leicht aristokratische Nase erkannte ich im Profil. Den Blick über seinen Oberkörper schweifen lassend, staunte ich nicht schlecht: Für einen Spanier war er sehr groß und seine breiten Schultern und starken Arme sprachen mich sofort an.

Er musste wohl meine Blicke bemerkt haben, den er sah mich an und fragte grinsend: “Bueno?”. Ich errötete und nickte: “Si.”.
Er deutete auf sich und nannte seinen Namen: Ramon. Es ihm gleichtuend zeigte ich auf mich: Julia.
Ramon legte fragend den Kopf schief, während er etwas auf Spanisch fragte. Hilflos schüttelte ich den Kopf. “No comprende espanol- alleman-” versuchte ich ihm verständlich zu machen, dass ich ihn nicht verstand. “De nada.”, was wohl hieß, dass das nichts ausmachte, nahm er mich an die Hand und während wir uns mit Händen und Füßen gestikulierend unterhielten, gingen wir ein Stück über die Promenade in ein kleines Café.
Ich habe zwar nicht auf die Uhr gesehen, aber es waren gewiss 3 Stunden, die wir dort verbrachten.
Es ist erstaunlich, wie viel man sagen kann, mit Händen, Füßen und vollgekritzelten Servietten und Bierdeckeln.

Doch der lange Reisetag forderte seinen Tribut und ich war hundemüde. Ramon brauchte mich zu meinem Appartement.
Leicht enttäuscht war ich schon, als er keine Anstalten machte, mich zu küssen. Aber irgendwie gab es mir auch ein gutes Gefühl.
Nachdem wir uns für den nächsten Abend verabredeten, ging ich hinauf.
Mit einem kribbelnden Gefühl im Bauch schlief ich ein, noch bevor ich in die Kissen sank.

In den darauf folgenden Tagen zeigte Ramon mir die wunderschöne Umgebung, unter anderem auch Orte, an die sich nur selten Urlauber verirrten.

Bei einer Wanderung durch die Randgebiete, auf der wir ein kleines Picknick machen wollten, zog sich der Himmel rasend schnell zu und dunkle, schwere Wolken trieben uns dazu, schneller zu gehen, um unser Ziel, eine kleine Hütte, noch vor dem Regen zu erreichen.
Doch der Regen erreichte uns früher als erwartet, Ramon nahm mich bei der Hand und flüchtete mit mir in eine der vielen Bananenplantagen. Die breiten, weit ausladenden Blätter der Bäume ließen nur vereinzelt Tropfen durch. Doch wir waren beide nass bis auf die Haut, und ich begann erbärmlich zu frieren. Ohne große Worte machte er mir klar, ich solle die nassen Sachen ausziehen, wenn ich mich nicht erkälten wolle.

Während ich noch überlegte, ob ich das wirklich machen sollte, kramte er im Rucksack und reichte mir die Decke, die wir eigentlich mitgenommen hatten, um uns beim Picknick darauf zu setzen.
Ich wickelte mich ein und entledigte mich meines Shirts, meines Rockes und meines BHs und hängte die Sachen zum Trocknen an einen Baum.
Ramons Blickte huschte über die Sachen und er sah mich fragend an. “Den Rest auch noch-”. Schmunzelnd verriet ich ihm, dass das bereits alles war. Ich mag es nun mal eher luftig untenrum.

Grinsend zog nun auch er seine Sachen aus, und hängte sie zu meinen. Seine Shorts behielt er jedoch an und seine Jacke breitete er aus, damit wir uns darauf setzen konnten, während ich ihn bewundernd und leicht erregt beobachtete. Da saßen wir nun bibbernd, und ich bekam rote Ohren; ob vor Kälte oder wegen meiner Gedanken, weiß ich nicht genau. Vermutlich beides.

Ramon legte den Arm um meine Schultern, als er sah wie ich zitterte. Sanft drückte er mich an sich und ich sog seinen Geruch mit geschlossenen Augen ein. Und er roch verdammt gut.

Wie ohne mein Zutun lag plötzlich meine Hand auf seinem Bein. Zärtlich kraulte er meinen Nacken und streichelte meine Wange. Ich bebte innerlich als plötzlich seine Lippen auf meinen Lagen. Von einem Moment auf den anderen schien ich zu kochen. Ich streifte die Decke von meinen Schultern und seine Hände glitten über meinen Rücken, hauchten über die Schultern und fanden ihren Weg zu meinen Brüsten, wo sie sanft wie die Flügel eines Schmetterling jede Rundung erkundeten.

Als sich unsere Lippen für einen Moment voneinander lösten, sah er mir tief in die Augen und seine Blicke fragten stumm, ob ich das wirklich wolle. Lächelnd küsste ich ihn, was er richtig deutete: Ja!!! Alles in mir schrie nach seinen Berührungen, seine feurigen Zärtlichkeit.

Während meine Hände seinen Körper erkundeten, streifte ich ihm seine Shorts ab, um auch diesen Bereich zu erforschen. “Er” war dunkler als ich sowieso schon geglaubt hatte, jedoch alles glatt rasiert, was mich gleich noch mehr anmachte. Zärtlich glitten meine Fingerspitzen über seine Leisten und seinen schon hoch aufgerichteten Kameraden. Ramon gab einen unwillkürlichen Seufzer von sich, als sich meine Hand um sein bestes Stück schloss, und begann heftiger zu atmen, als ich meine Hand langsam auf und ab bewegte.

Mich mit sanfter Gewalt hinlegend und meine Beine spreizend kniete er sich dazwischen. Als seine Zungenspitze zwischen meine geschwollenen Schamlippen glitt, um mit ihr meinen Kitzler zu liebkosen, fuhr ich unwillkürlich zusammen und biss mir auf die Unterlippe, um nicht laut meine Lust herauszuschreien.

Als ich es kaum noch aushielt, beugte Ramon sich über mich und strich mir eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht. Wir küssten uns innig während er langsam in mich eindrang.

Uns langsam im gleichen Rhythmus bewegend streichelte ich seinen Nacken, ließ meine Hände seinen Rücken liebkosen.
Ganz unvermittelt bewegte sich Ramon immer schneller und meine Finger krallten sich in meinen Po.

Er atmete immer schneller und lauter, und auch ich unterdrückte meine Juchzer nicht mehr. Es war mir egal, ob uns jemand hörte oder sah.

Gemeinsam kamen wir in einen wahnsinnigen Orgasmus. Ich spürte, wie Ramon sich heiß in mich ergoss und auch in mir zog sich alles zusammen. Er zog sich langsam aus mir zurück und legte sich schwer atmend neben mich. Meinen Arm um seine Schultern gelegt, kam ich mit tiefen Atemzügen wieder langsam zu mir.

Glücklich und befriedigt lagen wir noch eine unter den großen Blättern der Bäume. Der regen hatte sich mittlerweile verzogen und auch unsere Kleider waren wieder einigermaßen trocken.

Rasch machten wir uns Hand in Hand auf den Heimweg.

 

    7 Kommentare für “Unter Palmen”

    1. AvatarChris
      1

      Hayayay…

      Du darfst öfter in Urlaub fahren! :D

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    2. AvatarRote Zora
      2

      *fg* wenn du zahlst, gerne! ;-)

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    3. AvatarChris
      3

      *Lach* Klar doch…

      Sobald der mystische Geldsack an meiner Tür geklingelt hat.

      Leider ist das Biest schon seit Jahren überfällig…

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    4. AvatarZaubermaus
      4

      Mach nur weiter so Zora! Ist echt Klasse.

      Und Chris… vielleicht solltest DU mal Urlaub machen damit du uns auch mal mit Geschichten efreust *frech grinst*

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    5. AvatarRote Zora
      5

      *gg* Chris, tröste dich, bei mir ist er auch schon mehr als fällig…

      Danke Zaubermaus :-) Und wir sollten Chris echt mal in Urlaub schicken… oder irgendwie anders mal zu einer geschichte animieren…

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    6. AvatarZaubermaus
      6

      Ich weiß da schon was.. *kichert leise*

      Das nehm ich mal in die Hand.. So schüchtern kann ja nun doch nicht sein ;o)

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    7. AvatarChris
      7

      Soso, in die Hand willst Du das nehmen… na, ich lass mich überraschen :D

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