First Affair


Der Morgen danach

von Alex

Ξ Juni 3rd, 2008 | → 2 Kommentare | ∇ Alex, Erlebtes, Stories |

Die Sonne kitzelt mich in der Nase… langsam komme ich aus dem Schlaf zurück, ausgeschlafen, gut gelaunt, ohne bereits zu wissen, warum. Ein Gefühl von Zufriedenheit, von Glück, lässt mich leise lächeln, als ich die Augen langsam aufschlage.

Neben mir auf dem Kissen liegt ein wildes Bündel dunkler Haare, und ich erinnere mich, und weiß ganz plötzlich, warum ich so gut gelaunt und zufrieden bin… Langsam hebe ich den Kopf, stütze mich auf den Ellenbogen und betrachte Deinen schlafenden Körper neben mir. Die Zärtlichkeit des gestrigen Abends kommt mir wieder vor Augen, das Geben und Nehmen einer Liebesnacht, die wundervoll war.

Ich strecke meine Hand aus, lege sie auf den mir zugewandten Rücken und streichle sanft, fast unmerklich, gebe Zärtlichkeit und hoffe, Dich nicht zu wecken… aber es will einfach aus mir heraus, und das Gefühl Deiner streichelweichen Haut unter meiner Handfläche möchte ich nicht versäumen. Du schläfst weiter, keine Reaktion auf meine streichelnde Hand, aber die ist ja auch nicht beabsichtigt. Nach ein paar Minuten des andauernden Streichelns kommt ein leises Grummeln aus dem Haarwuschel auf dem Kissen neben mir, dann drehst Du Dich auf den Rücken, die Augen immer noch fest geschlossen. Na gut, denke ich mir, betrachte liebevoll den sich mir präsentierenden, wunderschönen Körper, den ich gestern abend so eingehend erkundet habe und doch noch weiter erkunden möchte.

Meine Hand streichelt auf Deinem Bauch weiter, während meine Augen über das ganze Du wandern, den Anblick in mich aufnehmen, als wolle ich Dich malen… die wundervollen Brüste, die aufgerichteten Brustwarzen in den kleinen Höfen… der flache Bauch, der Schwung Deiner Hüften, die rasierte Scham mit dem gerade so eben sichtbaren Schlitz, die schlanken, festen Beine. Wieder hinauf wandert mein Blick, saugt sich an Details wie den Salzfäßchen Deiner Schulterbeine, Deinen Hals, den ich so gerne mit Küssen und Knabbern liebkost habe, den Schwung Deiner Lippen, das süße, wunderhübsche Näschen, den Schwung Deiner geschlossenen Lider und Augenbrauen… meine Hand wandert weiter über Deinen Bauch, über die Brüste streichelnd bis hinauf zum Halsansatz, wieder hinab… ewig könnte ich so weitermachen!

Mit einem wohligen Seufzen öffnest Du Deine Beine, eine Hand ergreift meine und legt sie auf den Schamhügel… Ooops, denke ich, als sich Deine Beine wieder fast ganz schließen, und schaue erstaunt auf Dein Gesicht, doch dort ist noch immer kein Zeichen von Erwachen zu erkennen. Na gut, denke ich, und beginne, sanft dort zu streicheln, zu massieren, zu liebkosen… die Zeichen, dass Dir diese Liebkosung gefällt, werden überdeutlich, von der Feuchtigkeit in meiner Hand über die sich weitenden Nasenflügel, der schwerer werdende Atem, die langsam Deinen Hals hinaufsteigenden Erregungsflecken… ein wohliges Stöhnen entringt sich Dir, und mein Finger sucht die Quelle dieser Feuchtigkeit, als sich plötzlich mit verständnislosem, verklärtem Blick Deine Augen öffnen und Du mich anschaust, als wolltest Du fragen “Wer bist Du denn? Aber hör nicht auf mit dem, was Du da gerade tust!”

Ich lächle Dich an, während mein Finger langsam in Dich eindringt, die Schamlippen streichelt, den Kitzler liebkost… Deine Beine öffnen sich, geben der streichelnden Hand mehr Raum. Deine Lippen öffnen sich ein wenig, die süße Zungenspitze zeigt sich,und ich kann nicht widerstehen… meine Lippen treffen Deine, als der Finger den Eingang in Dein Innerstes findet und zu streicheln beginnt… ein leise in Dein Ohr gehauchtes “Guten Morgen, mein Herz!” wird von Deiner mich suchenden Hand abgebrochen, als Du mich findest, meine Erregung umschließt und mir ein leichtes Stöhnen entlockt… Deine Hände werden neugieriger, streicheln meinen Körper, während Dein schwerer Atem in leises, lustvolles Ächzen übergeht, als mein Finger der Länge nach durch Deinen Schlitz, liebkosend über Deinen Kitzler gleitet… Deine Hüften heben sich etwas, strecken Dich der Liebkosung entgegen, und Dein Stöhnen wird lauter. Ich intensivere mein Streicheln, geführt von der lustvollen Bewegung Deiner Hüften, und ertrinke im Blick Deiner halbgeschlossenen Augen.

Die Lustflecken zeigen sich nun bereits auf Deinen Wangen, beginnen, Dein ganzes Gesicht zu überziehen, und in Dein Keuchen mischen sich kleine, spitze, lustvolle, nicht mehr wirklich leise Schreie… Deine Hand umfasst mein Handgelenk, führt die streichelnde Hand zu mehr Intensivität, als sich Dein beginnender Orgasmus abzeichnet… Dein zweiter Arm legt sich um meinen Nacken, zieht meinen Kopf an Deinen, meinen Mund an Deinen, und wir verlieren uns in einem Kuss, der schier endlos erscheint, während Deine Hüften die mittlerweile nur noch als Stöße zu bezeichnenden Bewegungen meiner Hand beantworten… Deine Bauchmuskeln beginnen, sich in Wellen zusammenzuziehen, als der Orgasmus endlich da ist, Deinen Körper zusammenzieht, Deine Umarmung fast (aber eben nur fast) zum Würgegriff macht, und ich spüre Deine Lust sich brechen… meine Hand wird vorsichtiger, als sich Dein Körper langsam entspannt, um die Zärtlichkeit nicht zu intensiv werden zu lassen, mehr eine Unterstützung der abklingenden Erregung… die langsam in die sanfte Zärtlichkeit eines Nachspiels übergeht, und Du langsam wieder zu Atem kommst. Ein geflüstertes “Toller Weckdienst… kann ich das öfter bekommen?” lässt mich lächeln ud leise flüstern, dass Du mich ja dazu eingeladen hast… Verständnislos schaust Du mich an, und scheinst mich für verrückt erklären zu wollen, als ich Dir lächelnd berichte, dass Du meine Zärtlichkeit erst hast so intensiv werden lassen…

 

    2 Kommentare für “Der Morgen danach”

    1. AvatarRote Zora
      1

      SEHR schön geschrieben!

      Ich hätte es vielleicht nicht auf Arbeit lesen sollen… *g*

      Reply to this comment.
    2. AvatarGil
      2

      ich finde die geschichte wundertoll, da steckt doch ein echter frauenversteher dahinter *lächel*
      ich bewundere immer die liebe zum detail, sie steckt in fast jedem satz. bitte weitermachen!!

      Reply to this comment.

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