Verwandtenbesuch
von SanneΞ Juni 22nd, 2008 | → 3 Kommentare | ∇ Erträumtes, Sanne, Stories |
“Och NÖÖÖÖÖÖ!” riefen Martina und Peter unisono, als ihre Mutter ihr eröffnete, dass der angekündigte Besuch von Tante Martha und Onkel Heinz in Martinas Zimmer nächtigen würde und Martina deshalb gemeinsam mit Peter auf dessen Klappsofa schlafen müßten. Nicht, dass es tatsächlich darauf ankäme – die beiden kamen für Geschwister bemerkenswert gut miteinander aus, und Hemmungen waren bei beiden eigentlich nicht zu befürchten. Aber einerseits war es sicher bequemer, in seinem eigenen Bett zu schlafen, ohne beim Umdrehen mit jemandem zu kollidieren, und außerdem konnte man solche Anweisungen von Mama einfach nicht widerspruchslos hinnehmen – Weder mit den 17 Jahren, die Peter alt war, und besonders nicht mit den 14 Jahren von Martina.
Die angestrengte Diskussion erwies sich jedoch als fruchtlos – es war nun einmal kein Gästezimmer vorhanden, und im Wohnzimmer wollte Mama niemanden schlafen lassen. Dementsprechend blieb, trotz Martinas Grummeln, dass Papa schon längst den Dachboden hatte ausbauen wollen, keine andere Lösung als eines der Kinderzimmer freizumachen. Lediglich Muttis Vorschlag, dann müßten halt die Eltern sich auf die Kinderzimmer verteilen und mit jeweils einem der beiden das Bett teilen, sorgte für allgemeine Erheiterung. Neeee, neee, sagte sich Martina, dann schon lieber das Zimmer mit Peter teilen.
Peter war lieb. Sie dachte kurz zurück – vor nicht einmal einem halben Jahr hatte Peter sie mit ihrer Freundin küssend und streichelnd im Wald getroffen. Sie hatte gezittert, er würde alles ihren Eltern erzählen und sie nur noch heruntermachen – “Lesbe – jetzt bist Du verratzt!”, war ihr durch den Kopf geschossen. Aber nichts – er hatte sich wie… ja, wie ein echter Bruder verhalten, was sie ihm nie zugetraut hätte. Er hatte kein Wort gesagt, und sie hatten die halbe Nacht in seinem Zimmer gesessen und gequatscht. Gequatscht über sich, über ihre Ängste vor Bloßstellung, ihre Zweifel an sich, ihrer sexuellen Orientierung, und sie hatte sich SO gut dabei gefühlt! Und, was noch wichtiger war: Er hatte sich ihres Vertrauens endgültig als würdig erwiesen, kein Ton war aus ihm herausgesickert. Mittlerweile stellte er sogar oft Alibis und Hilfestellungen für sie, wenn sie mit ihrer Freundin losziehen wollte oder wofür sonst sie es brauchte. Große Brüder waren halt doch nicht unnütz, sondern, zumindest in ihrem Falle, sogar hochgradig nütz!
So kam es denn – es war ja eigentlich auch ganz schön, Tante Martha und Onkel Heinz mal wieder zu treffen. Auch wenn Martina es nie öffentlich zugegeben hätte, so ein Abend in Familie war doch auch ganz schön. So viel war zu erzählen gewesen, so viel zu lachen. Als sie alle ins Bett gingen, war es doch tatsächlich morgens um eins.
Martina und Peter lachten noch eine Weile beim Aus- und Umziehen; dass man sich gegenseitig fast oder ganz nackt sah, war in dieser Familie kein Hemmnis. Peter schlief in seiner Unterhose, Martina in einem Longshirt. Sie unterhielten sich einfach weiter, dann kuschelte sich jeder in seine Seite des Sofas. Peter strich Martina noch einmal über den Kopf, gab ihr einen brüderlichen Gute-Nacht-Kuß und dann schliefen beide auch schon schnell ein.
Martina träumte… Sie lief über eine Sommerwiese, nackt, ihre Brüste schwangen… sie hatte Angst, doch gleichzeitig war ihr angenehm wohlig. Wovor sie Angst hatte – keine Ahnung. Sie wußte nur, sie mußte laufen, laufen… das fast hüfthohe Gras streichelte ihre Beine, ihre Weiblichkeit – jede Berührung jedes einzelnen Grashalmes nahm sie streichelnd wahr… die Angst wurde weniger, das wohlige Gefühl immer stärker. Da, vor ihr, war ein Haufen mit Heu, dahinter die Wiese schon abgemäht… Sie warf sich aus vollem Lauf in den Heuhaufen, versank darin… die Wärme nahm noch zu, sie hätte nie geglaubt, dass sich Heu so gut anfühlt… die Halme kitzelten, streichelten sie, trugen weiter zu dem allgemeinen Wohlgefühl bei, aus ihrer Leibesmitte stieg Wärme auf… eine fast sexuelle Erregung durchströmte sie, der Traum wurde ständig lustvoller, stimulierender, immer heißer wurde ihr… der Heuhaufen schien in Flammen zu stehen, so heiß war es um sie herum… da, da war ein Stock oder ähnliches… warm, weich, und doch hart… ihre Hand erkundete ihn, strich darüber… das Gefühl war so angenehm, auch wenn sie plötzlich genau wußte, dass sie nur träumte.
Langsam verblaßte der Traum, verlor an Intensität und Farbe. Nur die Erregung blieb, das Gefühl, keine Luft zu bekommen, die Wärme in ihrem Unterleib. Sie bemerkte eine Hand auf Ihrer Scham, und nach einigen Augenblicken, in denen sie die streichelnden Bewegungen dieser Hand genoss, wurde ihr klar, dass es ihre eigene Hand war. In der anderen hielt sie noch immer den Stock aus ihrem Traum… sie drehte sich mit halbgeschlossenen Lidern leise stöhnend um und sah, dass der Stock der Penis ihres Bruders war, der im Schlaf ebenfalls wohlig grunzte, unterbrochen von seinen kleinen Schnarchern. Sie stutzte kurz, aber ihre Erregung gewann die Oberhand – sie streichelte weiter, zielbewußter nun, und genoß das Gefühl heimeliger Intimität. Draußen war es noch immer dunkel, nur das Licht der Straßenlaterne fiel in das Zimmer. Es mußte immer noch mitten in der Nacht sein… Ihre beiden Hände beschäftigt, spürte sie ihre Sehnsucht wachsen, den Wunsch, diesen Penis in sich zu spüren… IRGEND ETWAS in sich zu spüren, und dieser Penis sah genau nach dem aus (und fühlte sich so an), was sie sich wünschte. Langsam drehte sie sich unter ihrer Decke hervor, das Longshirt war durch ihre Bewegung sowieso bis über beide Hüften heraufgerutscht. Ihre Brüste fühlten das streichelnde Umkosen des Stoffes bei ihren Bewegungen, und mühsam unterdrückte sie ein Stöhnen. Sie wollte ihn… ihren Bruder… diesen Mann neben ihr, diesen wunderschönen Schwanz. Allein diese Gedanken verstärkten nochmals ihre Erregung, und sie setzte sich neben ihren schnarchenden Bruder, streichelte seinen Bauch. Dann erhob sie sich leicht, setzte sich über seine Hüfte und senkte sich herab… sie führte die samtige, leicht feuchte Spitze an den Eingang ihrer Vagina und setzte sich ganz. Der steife Schwanz drang in sie ein, einen Weg, den noch nie ein Mann gegangen war. Das Gefühl, gedehnt zu werden, ausgefüllt zu sein, liess sie aufstöhnen, trotz ihres Wunsches, so leise wie möglich vorzugehen. Auch seine Atmung wurde stärker, als er durch ihre Vagina drang. Dann der Augenblick der tiefsten Vereinigung, als ihr Po auf seiner Hüfte zur Ruhe kam, ihr Kitzler an sein Schambein stieß. Sie biß sich auf die Unterlippe… sooo schön… langsam rieb sie ihre Hüfte auf seiner, begann langsam, ihre Hüfte zu heben und zu senken… Sein Stöhnen wurde lauter, sie sah die heftige Bewegung seiner Augäpfel unter seinen Lidern… was er jetzt wohl träumt, fragte sie sich lächelnd, und streichelte seine unbehaarte Brust… dann beugte sie sich langsam herab, als seine Hüften begannen, auf ihre Bewegungen zu antworten. Sie spürte, wie ihre Feuchtigkeit in Wellen aus ihr herauslief, und dachte irgendwo im Hintergrund ihres Gehirns daran, dass sie das Bettaken irgendwie an Mama vorbeischmuggeln müßten… das war immer so, sie schwamm jedesmal in ihrer eigenen Erregung… ihre Freundin hatte schon einmal gesagt, sie würde sie ertränken… sie beugte sich auf seinen stöhnenden Mund herab, küßte ihn sanft und zärtlich… ließ ihre Zunge auf seinen Lippen spielen. Da kam seine Zunge heraus, suchte ihre, sein Mund atmete sein Stöhnen in ihren Mund hinein. Langsam flatterten seine Lider auf, ein kurzer, verständnisloser Blick, dann nahm er hin, was geschah, zu weit war beider Erregung mit ihnen davongeeilt. Martina spürte, wie sich sein Schwanz in ihrer Muschi noch weiter versteifte, noch weiter anzuwachsen schien. Da begann auch ihr Körper, die Wellen in ihrem Körper auszusenden, sie stöhnte heftiger, drückte ihre Hüfte an ihn, rieb ihr Schambein an seinem, und der Orgasmus überflutete sie gemeinsam.
“Martina!” sagte er leise, vorwurfsvoll. “Psssst… es war so schön… mach es nicht kaputt!” kam ihre gehauchte Antwort, während sie dankbar über seinen Körper streichelte. Er ließ sich in sein Kissen zurückfallen, und nach einer Minute begann auch er, sein Martinchen zu streicheln… dann schliefen beide in zärtlicher Umarmung ein.

3 Kommentare für “Verwandtenbesuch”
Posted: Jun 23rd, 2008 at 21:38
Eine nette Geschichte… Geschwisterliebe tztztz…
Posted: Jun 24th, 2008 at 13:11
Olala, herr Kapitän… Nicht schlecht!
Posted: Jun 29th, 2008 at 10:06