Hoseria


Reise zu mir II

von Sanne

Ξ Mai 20th, 2009 | → 3 Kommentare | ∇ Erlebtes, Sanne, Stories |

Hier nun der zweite Teil der “Reise zu mir”… ich hoffe, er gefällt Euch! ;)

Der Morgen danach… obwohl ich sehr ausgeschlafen war, lief ich doch den Morgen über wie im Tran dahin. Wir besuchten den Reichstag, damals noch eine riesige Baustelle, und das Haus am Checkpoint Charlie – die mußte ich mir auf einer späteren Reise noch einmal ansehen, da ich auf dieser aber auch GAR NICHTS davon sah… Ständig kreisten meine Gedanken um mein Erlebnis von gestern nacht, ich fragte mich, ob ich nun eine Lesbe sei, ob man es mir ansehe, was falsch sei mit mir – bis ich schließlich zu der Einsicht gelangte, dass nichts mit mir nicht stimmte – es hatte mir gefallen, und damit war es gut. Ich brauchte mir ja nicht auf die Stirn tätowieren zu lassen, dass ich von Mädchen erregt werden konnte…

Ich beschloss, dass ich das, was gestern abend begonnen hatte, wieder erleben wollte – und diesmal vollständig, nicht nur als Anmache. Tina würde bezahlen für die Erlebnisse dieses Tages, für meine wilden Gedanken. Am Abend gähnte ich wiederum bereits beim Abendbrot theatralisch vor mich hin und nahm Sprüche von Lehrern und Mitschülern lächelnd entgegen. Keinem war entgangen, dass ich den Tag wie im Tran verbracht hatte, und niemand wunderte sich daher, dass ich wiederum bereits gegen 21:00 Uhr in Richtung meines Zeltes verschwand… ich hatte einen Plan!

Ich legte mich in meinen Schlafsack, wieder war der Reißverschluß geöffnet, allerdings hielt ich diesmal einige mehr Knöpfe meines Pyjamahemdes geöffnet. Außerdem hatte ich heute nacht kein Höschen an, und ich drapierte mich mit einem verführerisch abgewinkelten Bein, das aus dem Schlafsack herausragte.

Glaubt mir, Sekunden werden zu Ewigkeiten, wenn man so wartend daliegt, und ich begann mich bereits zu fragen, ob Tina überhaupt kommen würde oder ob sie nach ihrem Abenteuer von gestern abend den Mut verloren hatte. Da hörte ich Schritte auf unser Zelt zukommen, Tinas Stimme wünschte irgend jemandem Gute Nacht, und dann erklang das Ratschen des Reißverschlusses unserer Zelttür. Tina kam herein, und ich schloß schnell den letzten Rest meiner Lider.

“Sanne?” hörte ich sie leise, fragend wispern, doch ich antwortete nicht. Sollte sie doch wieder glauben, ich schliefe! Ich hörte das Rascheln ihrer Klamotten, als sie sich langsam auszog, und wollte schon enttäuscht aufheulen, als ich hörte, wie sie sich in ihren Schlafsack wühlte. Nach einer Weile raschelte es jedoch wieder, und wieder erklang das fragende, leise “Sanne?”. Wieder keine Antwort von mir… wieder ein Weilchen Stille, dann Rascheln. Ihr glaubt nicht, wie sehr man Rascheln fühlen kann… Dann, endlich, eine Hand auf meinem abgewinkelten Knie, leicht, zärtlich streichelnd… wieder Rascheln, diesmal heftiger… ein leichter Blick durch kaum geöffnete Lider zeigt Tina auf den Knien neben mir, eine Hand auf meinem Knie, die andere zwischen ihren Beinen streichelnd…

Ich ließ sie eine Weile streicheln, langsam die Innenseiten meines Schenkels hinaufgleitend, als ich ächzend meine Lage veränderte. Sie zuckte sofort zurück, erstarrte, bis ich wieder ruhig und gleichmäßig atmete. Meine neue Lage hatte einige Vorteile… mein Becken lag jetzt noch weiter zu ihr hin, es berührte ihr Knie… ich spürte die Berührung wie Feuer. Mein Hemd hatte sich noch weiter geöffnet und zeigte sicherlich mehr als nur eine halbe Brust samt erregter Warze. Meine Hand aber lag nun fast hinter ihrem Rücken, und das war das, worauf es mir eigentlich ankam. Nach einigen Sekunden begann ihre Hand wieder mit den zärtlichen Streichelbewegungen, diesmal an meiner Brustwarze spielend. Ich hielt den Zeitpunkt für gekommen…

Meine Hand berührte Tinas nackten Unterschenkel, streichelte hinauf. Nach knapp einer Sekunde schien Tina völlig zu erstarren, erschreckt zog sie die Luft ein und machte sich zu einem Heulausbruch bereit. Wer meine Tina kennt, weiß, dass ihr, wie mein Daddy zu sagen pflegte, jederzeit eine großartige Karriere als Luftschutzsiren offengestanden hätte, ich mußte also handeln. Blitzartig fuhr ich auf und preßte ihr meine Hand auf den Mund, um den aufkeimenden Schreckensschrei zu ersticken, was mir auch gerade noch gelang. Mit schreckgeweiteten Augen starrte sie mich an, und ich flüsterte in ihr Ohr: “Psssst…. gestern hat es Dir doch auch gefallen, oder?” Sie nickte vorsichtig, da wußte ich, dass ich sie loslassen konnte. Das tat ich auch und küßte sie sanft. Sie beantwortete meinen Kuß, zärtlich, vorsichtig, und nahm mich in den Arm. “Ach Sanne”, sagte sie, “Du hast mich so erschreckt… fühl mal!” Sie führte meine Hand an ihr Herz, das ich unter ihren kleinen Brüsten heftig schlagen spürte. “Na, und Du mich nicht gestern?”, antwortete ich, und ich fühlte sie rotwerden, während ich ihre Brust streichelte. Ich spürte, wie sich das kleine Wärzchen, dass ich bereits so lange kannte, unter meiner Liebkosung aufrichtete.

“Entschuldige… aber als Du so dalagst, konnte ich einfach nicht widerstehen! Du reizt mich schon so lange, und gestern war es mit meiner Beherrschung einfach vorbei.” “Macht doch nichts”, sagte ich und ließ meine Hände streicheln über ihr T-Shirt fahren. “Du, Sanne?” kam ihre klägliche, leise Frage, “Hast Du schon einmal…?” “Nein, antwortete ich, “Nie, außer bei mir selbst…” “Ich auch nicht… jedenfalls nicht vor gestern abend…” Unsere Lippen trafen sich und beendeten so das Gespräch, während unsere Hände suchend, erkundend über den jeweils anderen Körper fuhren. Tina keuchte kurz auf, als ihre Hand in meinen Schritt glitt und dort nicht das erwartete Höschen vorfand. Sie begann jedoch sofort damit, meine bereits angeschwollenen Schamlippen zu streicheln, was nun wieder ich mit einem Keuchen quittierte. Meine Hand schob langsam ihr T-Shirt hoch, streichelte über den Rand ihres gepunkteten Schlüpfers und suchte sich ihren Weg unter das Bündchen… fast noch blank, dachte ich bei mir, und genoß das Gefühl ihres Schamhügels, der sich in meine Hand schmiegte. Unsere oben liegenden Beine hoben sich fast unisono und wie von selbst, während unsere unerfahrenen Hände die gegenseitigen Schamregionen erkundeten, streichelten, langsam zwischen die sich öffnenden Lippen eindrangen und in der feuchten Wärme weiterstreichelten. Eine enorme Intimität, die keine von uns vorher erlebt hatte, breitete sich zwischen uns aus, und während unser Atem schneller, lauter wurde, begannen wir, ungeschickt und doch liebevoll den Sex zwischen Frauen zu erkunden. Das Gefühl, vorsichtig einen Finger in Tinas Lustgrotte zu stecken, bis ich einen Widerstand erreichte, der bei mir (leider) nicht vorhanden war (Ich mußte mein Jungfernhäutchen wohl ebenfalls dem Karate geopfert haben), war einfach unbeschreiblich. Ihr Aufkeuchen, als ich vorsichtig, zärtlich über ihren Kitzler strich, das heftige Stoßen ihres Beckens, als meine Zärtlichkeit sie über den Punkt hinaustrieb, all das war so neu und so wundervoll, und auch ich verlor mich in der Berührung ihrer Hände. Wir sollten noch viele Male miteinander experimentieren, unsere Körper erkunden, Techniken ausprobieren. Dieser Abend war ganz unseren spielenden Händen vorbehalten, und Arm in Arm, Körper an Körper schliefen wir endlich ein.

 

    3 Kommentare für “Reise zu mir II”

    1. AvatarMav
      1

      Endlich mal wieder eine neue Geschichte von Sanne… und was für eine schöne.
      Gefällt mir sehr gut. Leider hab ich dich schon lange nicht mehr online gesehen.
      Vielleicht lesen wir uns ja mal wieder über den Weg. Würde mich freuen. ;-)
      Liebe Grüße Mav

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    2. AvatarSanne
      2
      Author Comment

      Hey Mav… long time no see ;)

      Ich denk auch noch gerne mal an die morgendlichen Begrüßungen über den Chatbutton – na, wird bestimmt mal wieder was werden ;)

      Hoffe, es geht Dir gut! Schick doch einfach mal ne Mail, wenn Du mich sonst nicht siehst…

      S.

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    3. AvatarMav
      3

      Hallo Sanne,

      hab dich jetzt schon länger nicht mehr gelesen. Ich hoffe es geht Dir gut.
      Leider hab ich deine Mailaddy verschusselt und bei Google Talk sehe ich Dich auch nicht mehr. Würde mich sehr freuen mal wieder was von Dir zu lesen.

      Liebe Grüße Mav

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