FlirtFever


Schnee auf Deiner Haut

von Chris

Ξ Mai 17th, 2009 | → 2 Kommentare | ∇ Erdachtes, Gastgeschichten, Stories |

Hier ist mal wieder eine Gastgeschichte…

 Als ich nach viel zu langer Zeit (Asche auf mein Haupt und Besserung gelob) in unser Postfach schaute, fand ich dort den ersten Teil der Geschichte einer Leserin, die uns sehr gefallen hat. Ich hoffe doch sehr, dass Anna sich noch einmal meldet und den zweiten Teil schickt… Besonders Sanne wartet sehnsüchtig drauf! Doch nun: Vorhang auf für Hannan aus Österreich!

 Schnee auf deiner Haut:

Alles begann mit dieser kleinen Idee, die uns in einer euphorischen Stimmung an einem Samstagabend bei dem einen oder anderen Bier gekommen war:

Seit geraumer Zeit gab es dieses Pärchen in meine Leben. Sie studierte mit mir und gab mir regelmäßig Hebräischunterricht bei sich zu hause. Durch diese wöchentlichen Treffen machte ich auch die Bekanntschaft ihres Freundes Tom. Beide ein Bild für Götter und unglaublich liebevoll zu einander.

An diesem bewussten Abend erzählte Gabriele mir, dass sie kommende Woche wohl kaum Zeit hätte, mir Hebräisch bei zu bringen, da sie in die Schweiz zu einem Freund fahren würden. Wie ich wusste war dieser ein spezieller Freund, den sie mehrere Male im Jahr besuchten. Und aus ihren Erzählungen glaubte ich heraus gehört zu haben, dass sie auch ab und zu mal ihr Liebesleben mit ihm auffrischten.

Nach ein paar Bier kam uns die glorreiche Idee, gemeinsam zu fahren. Denn ich wollte unbedingt wieder mal richtig snowboarden gehen. Schnell wurde alles in die Wege geleitet.

Ich hatte Glück, denn die Freundin des Schweizers hatte abgesagt. Somit war ein Schlafplatz in der Hütte frei geworden. Ich bin nicht besonders kontaktscheu und hatte keinerlei Probleme damit, diesen mit dem Unbekannten zu teilen. Aufdringliche Männer weiß ich mir vom Hals zu halten.

Vom ersten Tag an war es ein Traum. Die ganzen 6 Tage schneite es in einem fort. Jeden Tag auf der Piste gab es Unmengen an Pulverschnee und unverspurte Hänge, die nur danach verlangten, von uns erobert zu werden. Abends fielen wir immer voller Adrenalin, aber komplett erschöpft ins Bett.

Mein Bettnachber erwies sich als äußerst hartnäckiger Zeitgenosse. Er klopfte des öfteren Nachts an mein „Hintertürchen“ oder auch an anderen Stellen an, aber ich hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache. Somit stießen alle seine Versuche auf taube Ohren und einen regungslosen Körper.

Eines Abends nach einem Rodelausflug im Dunkeln saßen wir am offenen Kamin. Die Jungs hatten sich verzogen und waren im Schlafzimmer und unterhielten sich. Das Feuer prasselte wie wild im Ofen, und Gabriele und ich hatten unsere durchweichten Oberteile auf die Ofenbank zum Trocknen gelegt.

So saßen wir beide am Feuer und unterhielten uns über allerhand belanglose Dinge, während ich ihr den verspannten Rücken massierte.

Nicht zum ersten mal fiel mir auf, wie schön ihre Haut war, etwas so Glattes und Weiches, mit diesem Unterton der südlichen, weil hebräischen, Bräune sprang einem sofort ins Auge. Ihre hohen Wangenknochen erinnerten mich immer an eine ägyptische Königin. Ich genoss es in vollen Zügen, sie ohne Scheu am ganzen Rücken berühren zu dürfen.

Plötzlich stand ihr Freund in der Türe und beobachtete uns. Ihm schien das Bild sehr zu gefallen, denn er blieb, wo er war und ließ seinen Blick über unsere nackten Oberkörper gleiten.

Gabriele schien seine Anwesenheit bemerkt zu haben und drehte sich um, den Rücken immer noch mir zugewandt, aber nun hatte ich auch Ausblick auf ihren wunderschönen Bauch. In ihrem Nabel funkelte ein kleines Piercing.

Reflexartig streifte ich die Stelle an der der Bauch in die Oberschenkelfalte übergeht. Ein kleiner Schauder lief spürbar durch ihren Körper.

Wie von außen gesteuert nahm ich ein kleines Stücken Schnee auf, das auf dem Boden lag (Es war wohl aus meinem Schianzug gefallen), und ließ es über ihren Rücken gleiten. Die Wasserspur auf ihren winzigen Häarchen trieb mich über meine Hemmschwelle, und ich begann langsam den Rest ihre Körpers mit diesem winzigen Klümpchen Schnee zu erkunden. Sie ließ mich freudig gewähren.

Den Freund und die ganze Welt vergessend, begannen meine Lippen, die Spuren auf ihrer nassen Haut zu verfolgen; und ich konnte nicht mehr an mich halten und kostete von den süßesten Stellen ihres Körpers.

So abgelenkt hatte ich gar nicht bemerkt, dass sich Tom zu uns gesellt hatte. Er hatte sich aus dem Eiskasten bedient und begann, mich nun zu unterstützen. Gemeinsam zeichneten wir ein Wasserbild auf den erregten Körper meiner Freundin, die sich schwer atmend die Schiunterwäsche von den Beinen streifte. Schon war mein Mund zur Stelle, die Ränder ihres schwarzen Höschens zu umspielen, als mich plötzlich das Gefühl überfiel, einen Schritt zu weit gegangen zu sein.

Mir plötzlich der Realität bewusst, zog ich mich zurück, während die zwei dort weiter machten, wo ich aufgehört hatte. Wo war unser Gastgeber, fragte ich mich. „Was tu ich nur hier, ich hab doch gar nichts über für Frauen.“ Lauter Gedankenfetzen, die mir durch den Kopf jagten. Was, wenn dies unsere Freundschaft beeinträchtigt?

Als ich mich wieder gefangen hatte und bereit war, dort weiter zu machen, wo ich den Faden verloren hatte, musste ich feststellen, dass die zwei schon auf dem Weg in ihr Zimmer waren. Doch Tom machte eine auffordernde Geste, die mich bewog, ihnen zu folgen.

Im Schlafzimmer wartet der Gastgeber auf uns, aber als er mich sah, verließ er das Zimmer.

Tom und Gabriele waren nun ganz bei der Sache, und ich stand noch etwas tölpelhaft im Raum, als Tom etwas forsch meine Beine umschlang und mich in das Bett zog. Dort küssten wir uns. Mein erster Kuss mit einer Frau. Sie hatte diesen unvergleichlichen Geschmack von Süße und Herbheit in ihrem Mund. Ich konnte deutlich den Ramazotti von vorhin schmecken, aber darunter lag eine Note von ihrem Eigengeruch, der mir, wie ich bemerkte, schon öfter aufgefallen war.

Aber bei diesem Kuss konnte ich noch mehr spüren; eine Unsicherheit, eine Trauer von Gabrieles Seite. Ich wüsste nicht, was es war, aber mein aufgeheizter, nach Erlösung flehender Körper wollte diese Zeichen gerne überspielen und ignorieren. Ich wandte meine Aufmerksamkeit Tom, den ich bis dahin nie so betrachtet hatte, zu. Erkundete neue Welten. Wir küssten uns innig und ich spürte eine Hand an meinem BH hinab gleiten, während die andere auf dem Bauch seiner Freundin tanzte.

Plötzlich riss mich mein Verstand aus diesem Traum. Waren das Tränen auf ihrem schönen Gesicht? Ich beugte mich über Tom und küsste sie auf die Stirn, die Wangen, die Augenlieder und schmeckte Salz.

Ja, das waren Tränen. Ich wollte und durfte nicht verletzen. Was hatte ich getan. Sofort verließ ich das Bett, die Nähe der Gefahr ahnend. Gabriele brach in Tränen aus. Und ich verließ den Raum, das Letzte, was ich sah, war Tom, der sich fürsorglich über sie beugte und versuchte zu trösten. Was war geschehen?

Als ich mich ins Bett legte, wusste ich innerlich, dass ich etwas zerbrochen hatte, eine Schwelle überschritten, und dass dies alles zwischen Gabriele und mir verändern würde.

Der Gastgeber lag schwer atmend neben mir im Bett; er hatte wohl mehr gesehen, als mir lieb war. Und er kam mir ungewöhnlich nahe…

…to be continued…

 

    2 Kommentare für “Schnee auf Deiner Haut”

    1. AvatarMav
      1

      Eine sehr schöne Geschichte.
      Hoffentlich bleibt die Fortsetzung nicht zu lange im Postfach.
      ;-)

      Reply to this comment.
    2. AvatarNude Escort Berlin
      2

      Eine sehr anregende und erotische Geschichte. Echt toll!

      Reply to this comment.

Kommentare abonnieren mit RSS oder TrackBack für ' Schnee auf Deiner Haut '.

Einen Kommentar hinterlassen

XHTML: Folgende Tags sind zulässig: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Kommentar Vorschau:
  • Seiten

  • Links

    Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de