von
Sanne
“Och NÖÖÖÖÖÖ!” riefen Martina und Peter unisono, als ihre Mutter ihr eröffnete, dass der angekündigte Besuch von Tante Martha und Onkel Heinz in Martinas Zimmer nächtigen würde und Martina deshalb gemeinsam mit Peter auf dessen Klappsofa schlafen müßten. Nicht, dass es tatsächlich darauf ankäme – die beiden kamen für Geschwister bemerkenswert gut miteinander aus, und Hemmungen waren bei beiden eigentlich nicht zu befürchten. Aber einerseits war es sicher bequemer, in seinem eigenen Bett zu schlafen, ohne beim Umdrehen mit jemandem zu kollidieren, und außerdem konnte man solche Anweisungen von Mama einfach nicht widerspruchslos hinnehmen – Weder mit den 17 Jahren, die Peter alt war, und besonders nicht mit den 14 Jahren von Martina.
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von
Sanne
Ein treuer Leser (und Mitträumer – Hallo, Mav!) hat mir gezeigt, dass eine Story von mir hier noch gar nicht steht, die schon lange hätte da sein sollen… hiermit nachgeholt! Und: Sanna, ich denk immer noch an Dich!
Wieder einmal mein Lieblingskurs… Selbstverteidigung für Frauen. Mein Verein bot diese Kurse in Zusammenarbeit mit der Gemeinde an, ursprünglich “für Frauen und Mädchen ab 12″. Dieses Jahr hatten wir die Gruppen nach Altersstufen geteilt – mal schauen, was das werden wird. Nach der gerade abgebrochenen Beziehung bin ich froh über jede Ablenkung, und die Selbstverteidigungskurse sind da nicht das schlechteste Mittel… (mehr…)
von
Chris
Sanne hat mich auf die Seiten eines (meiner Meinung nach) sehr talentierten Hobby-Fotografen aufmerksam gemacht.
Marcus Lochner veröffentlicht in seinem Blog Aufnahmen, die er als ambitionierter Hobby-Fotograf gemacht hat. In seinem dort einzusehenden Portfolio finden sich neben allgemeinen Landschafts- und Architekturfotos hoch-erotische, dabei definitiv nicht schwellen- oder geschmacksüberschreitende Akt- und Bodypainting-Bilder. Von der Prickelwelt (zumindest von Sanne und Chris) gibt es dafür ein “SEHR sehenswert“!
von
Sanne
Sie fuhr heim aus Hamburg. Der Tag war erfolgreich gewesen, aber lang. Sie sehnte sich danach, ihre Wohnungstür hinter sich zu schließen, die Pumps von sich zu werfen. Ein Glas Rotwein in der Badewanne, und dann ins Bett.
Ihr kleiner Roadster schnurrte über die A7. Auch wenn er nicht der Schnellste war, machte er ihr doch Spaß – klein, eng und unbequem, doch er gab ihr ein Gefühl, als ob sie sich überall hindurch wuseln könnte. Sie genoss das Gefühl, ihn zu fahren, auch wenn heute abend die Unbequemlichkeit deutlich überwog. Er war einfach für genussvolle Reisen auf Landstraßen in der Abendsonne gebaut, nicht für Autobahnen, auf denen sie aufpassen musste, nicht von den allgegenwärtigen Geländewagen (die wahrscheinlich niemals mehr Gelände als die gekieste Einfahrt zum Villengrundstück gesehen hatten) übersehen und überrollt zu werden.
Ein menschliches Bedürfnis, verbunden mit dem Bedürfnis, sich zu strecken, ließ sie nach einem Parkplatz Ausschau halten. Richtig, noch 3 km bis zum Nächsten, ein Katzensprung. Sie fuhr ihn an, und nachdem sie erledigt hatte, was zuerst erledigt werden musste, setzte sie sich mit lang ausgestreckten Beinen auf den deutlich hervorstehenden Kotflügel ihres Vehikels und steckte sich eine Zigarette an.
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von
Sanne
Hallo, Heike, schön, dass Du da bist! Hey, schön, dass mal wieder jemand was schreibt – ich war ja auch zu faul, Asche auf mein Haupt! Damit Heikes Geschichte mal oben bleibt, hier ein bisschen davor eingeordnet…
Wir waren eingeladen… zur Kommunion der Taufpatin meines Papas, die ich eigentlich noch nie getroffen hatte. Sannchen also in den feinen Zwirn gequält, durch die Veranstaltung in der Kirche gegähnt (interessant fand ich, dass die Besucher in der katholischen Kirche beim Abendmahl nichts zu trinken abbekamen – der Wein war da nur für den Paster!). Und dann, mit haufenweise Unbekannten, in ein Restaurant, wo die Feier stattfinden sollte. Dabei waren an Bekannten eigentlich nur Mama, Papa, mein großer Bruder und ich. Die anderen Anwesenden kannte ich überhaupt nicht, aber ihr könnt Euch so eine Kommunionsfeier sicher vorstellen.
Richtig begeistert war ich, als ich feststellte, dass Sannchen einen Platz am Katzentisch erwischt hatte – mit 15 fühlte ich mich eigentlich bei weitem alt genug, um zusammen mit Mama und Papa am “großen” Tisch essen zu können. Nein, ich erhielt meinen Platz bei den Kleinen, so die Altersklasse ab 4 – ich war Seniorin dort, aber das war auch schon fast der einzige Lichtblick. Bruderherz winkte mir triumphierend vom Erwachsenentisch aus zu – “Na warte, mein Schatzi, bald bin ich auch 18!” tröstete ich mich in Gedanken. (mehr…)
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