von
Sanne
Hier nun der zweite Teil der “Reise zu mir”… ich hoffe, er gefällt Euch!
Der Morgen danach… obwohl ich sehr ausgeschlafen war, lief ich doch den Morgen über wie im Tran dahin. Wir besuchten den Reichstag, damals noch eine riesige Baustelle, und das Haus am Checkpoint Charlie – die mußte ich mir auf einer späteren Reise noch einmal ansehen, da ich auf dieser aber auch GAR NICHTS davon sah… Ständig kreisten meine Gedanken um mein Erlebnis von gestern nacht, ich fragte mich, ob ich nun eine Lesbe sei, ob man es mir ansehe, was falsch sei mit mir – bis ich schließlich zu der Einsicht gelangte, dass nichts mit mir nicht stimmte – es hatte mir gefallen, und damit war es gut. Ich brauchte mir ja nicht auf die Stirn tätowieren zu lassen, dass ich von Mädchen erregt werden konnte…
Ich beschloss, dass ich das, was gestern abend begonnen hatte, wieder erleben wollte – und diesmal vollständig, nicht nur als Anmache. Tina würde bezahlen für die Erlebnisse dieses Tages, für meine wilden Gedanken. Am Abend gähnte ich wiederum bereits beim Abendbrot theatralisch vor mich hin und nahm Sprüche von Lehrern und Mitschülern lächelnd entgegen. Keinem war entgangen, dass ich den Tag wie im Tran verbracht hatte, und niemand wunderte sich daher, dass ich wiederum bereits gegen 21:00 Uhr in Richtung meines Zeltes verschwand… ich hatte einen Plan! (mehr…)
von
Chris
Hier ist mal wieder eine Gastgeschichte…
Als ich nach viel zu langer Zeit (Asche auf mein Haupt und Besserung gelob) in unser Postfach schaute, fand ich dort den ersten Teil der Geschichte einer Leserin, die uns sehr gefallen hat. Ich hoffe doch sehr, dass Anna sich noch einmal meldet und den zweiten Teil schickt… Besonders Sanne wartet sehnsüchtig drauf! Doch nun: Vorhang auf für Hannan aus Österreich!
Schnee auf deiner Haut:
Alles begann mit dieser kleinen Idee, die uns in einer euphorischen Stimmung an einem Samstagabend bei dem einen oder anderen Bier gekommen war:
Seit geraumer Zeit gab es dieses Pärchen in meine Leben. Sie studierte mit mir und gab mir regelmäßig Hebräischunterricht bei sich zu hause. Durch diese wöchentlichen Treffen machte ich auch die Bekanntschaft ihres Freundes Tom. Beide ein Bild für Götter und unglaublich liebevoll zu einander.
An diesem bewussten Abend erzählte Gabriele mir, dass sie kommende Woche wohl kaum Zeit hätte, mir Hebräisch bei zu bringen, da sie in die Schweiz zu einem Freund fahren würden. Wie ich wusste war dieser ein spezieller Freund, den sie mehrere Male im Jahr besuchten. Und aus ihren Erzählungen glaubte ich heraus gehört zu haben, dass sie auch ab und zu mal ihr Liebesleben mit ihm auffrischten.
Nach ein paar Bier kam uns die glorreiche Idee, gemeinsam zu fahren. Denn ich wollte unbedingt wieder mal richtig snowboarden gehen. Schnell wurde alles in die Wege geleitet. (mehr…)
von
Sanne
Hier war ich nun endlich in Berlin. Der letzte Abend zu hause war stressig, und dann die Zugreise, das war ermüdend gewesen, trotz der Aufregungen, die solch eine Klassenreise nun einmal mit sich brachte. Dann der Aufbau der Zelte, das Einrichten des Platzes, der Aufbau des Feuers, das Herrichten des Abendbrotes. Nun lief die Klassenreise der 8b tatsächlich an. Ich war hier, war 14, und die Welt würde mir gehören. 1,68 m groß, 52 kg schwer, lange, dunkelblonde Haare, braune Augen, freute ich mich jeden Tag mehr über die Entwicklung, die mein Körper nahm. Mein BH war mittlerweile bei 70C angekommen, und Pullover, die mir in der Hüfte passten, spannten in Anbetracht meines schlanken Körperbaus doch sehr über der Brust.
Ich teilte mir ein Zelt mit meiner besten Freundin, Tina. Nachdem wir eine Weile mit diesem Zelt gekämpft hatten, war es uns tatsächlich gelungen, so etwas wie ein stabil aussehendes Gebäude hinzubekommen, und wir fühlten uns schon recht wohl in unserer Wohnhöhle. Links mein Schlafsack und Luftmatratze, rechts Tinas, dann war gerade noch genug Platz für unsere Rucksäcke. (mehr…)
von
Sanne
“Och NÖÖÖÖÖÖ!” riefen Martina und Peter unisono, als ihre Mutter ihr eröffnete, dass der angekündigte Besuch von Tante Martha und Onkel Heinz in Martinas Zimmer nächtigen würde und Martina deshalb gemeinsam mit Peter auf dessen Klappsofa schlafen müßten. Nicht, dass es tatsächlich darauf ankäme – die beiden kamen für Geschwister bemerkenswert gut miteinander aus, und Hemmungen waren bei beiden eigentlich nicht zu befürchten. Aber einerseits war es sicher bequemer, in seinem eigenen Bett zu schlafen, ohne beim Umdrehen mit jemandem zu kollidieren, und außerdem konnte man solche Anweisungen von Mama einfach nicht widerspruchslos hinnehmen – Weder mit den 17 Jahren, die Peter alt war, und besonders nicht mit den 14 Jahren von Martina.
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von
Chris
Eine Leserin hat uns den folgenden Beitrag gesandt und sich mit der Veröffentlichung hier einverstanden erklärt – MIR gefällt der Beitrag sehr, und deshalb komm ich der Bitte nur zu gern nach. Kommentare ausdrücklich erwünscht, wie bei allen Geschichten!
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Schlaftrunken wache ich mitten in der Nacht auf und weiß im ersten Moment nicht, wo ich bin.
Ich setze mich auf und meine Augen wandern im Dunkeln durch das Schlafzimmer, als sie auf Deinem Körper haften bleiben. Dein Brustkorb hebt und senkt sich ruhig, Dein Mund leicht geöffnet, die Augen fest geschlossen. Deine Decke ist leicht verrutscht und gibt ein Stück Deiner Lenden frei.
Ich muss lächeln und ich betrachte Dich, wie Du da liegst, in Deinem Reich der Träume.
Ich kann nicht widerstehen…
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